Manuellsen polarisiert mit einem Leben voller Widersprüche. 1979 kommt er als Sohn einer ghanaischen Aktivistin in Berlin-Kreuzberg zur Welt. Nach Abschiebung seiner Mutter wächst er bei einer super-deutschen Familie im Melting Pott Mülheim auf. Schnell zeigt sich sein musikalisches Talent und Manuellsen erwirbt einen Ruf als hochtalentierter Hitzkopf im Rap-Game, der vor nichts und niemandem zurückschreckt. Die Auseinandersetzung mit Bushido und diversen Rockerclubs der Hauptstadt gehört immer noch zu den legendärsten Fehden der Szene überhaupt. Aber während Bushido längst vom Thron gestürzt ist, bleibt Manuellsen der geheime König des Deutschrap. Als Label-Chef, Café-Betreiber, Familienvater, aber vor allem: als einer, der Rassismus ohne Kompromiss alles entgegensetzt. Seine Stimme ist jetzt wichtiger denn je.
Manuellsen
Manuellsen, 1979 geboren in Berlin-Kreuzberg als Sohn einer ghanaischen Aktivistin, gehört seit über einem Jahrzehnt zu den Protagonisten des Deutschrap. Wenn es eine Konstante in seinem Leben gibt, dann den Wandel: schwarzes Adoptivkind in einer weißen Ruhrpott-Familie, Konvertierung zum Islam, Lichtgestalt des Rap, Rockerclub-Anhänger, Balladen-Sänger. Aber vor allem: die lauteste Stimme gegen Rassismus im deutschen Hiphop.
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