London in den 1920er-Jahren: Großes Gedränge vor dem Theater im West End, die Karten für die letzten Aufführungen des Musicals sind heiß begehrt. Da sackt ein junger Mann inmitten der Menge zusammen, in seinem Rücken steckt ein Dolch. Niemand der Umstehenden will von der Tat etwas mitbekommen haben. Und wer ist das Opfer überhaupt? Ein Fall für Inspector Grant von Scotland Yard, dessen Ermittlungen sich mühsam genug anlassen. Die Schottin Josephine Tey (1896–1952) überwand die Grenzen, die dem Krimi-Genre zu ihrer Zeit gesetzt waren, und schuf mit ihrem ersten Fall für Inspector Grant einen klugen Roman voll überraschender Wendungen.
Josephine Tey
Elizabeth Mackintosh (1896–1952), bekannt unter dem Pseudonym Josephine Tey, war eine Kriminalschriftstellerin und Autorin von Theaterstücken. Sie lebte zurückgezogen in ihrem Elternhaus in Schottland. Mit ihren Romanen über den Ermittler Alan Grant zählt sie, wie Agatha Christie, Ngaio Marsh und Dorothy L. Sayers, zum Goldenen Zeitalter des Kriminalromans. »Alibi für einen König« wurde von der britischen Crime Writers‘ Association zum besten Krimi aller Zeiten gekürt.
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