Der Verwaltungsrat beschliesst, die Firma computermässig zu rationalisieren. Möglichst kostengünstig. Unter diesem Aspekt wird das Institut für Internationale Rationalisierung verpflichtet. Niemand ahnt, dass der Boss vom IIR und seine Mitarbeiter bis noch vor einem halben Jahr Mineralwasserflaschen in Gestelle eingeräumt haben. Es hätte eigentlich auffallen müssen, dass der wichtigtuerische Boss selten ein fehlerloses Wort schreiben konnte. Aber wem? Nach zwei Jahren glichen die Mitglieder des Verwaltungsrats und die zahlreichen Direktoren den Computern aufs Haar, sie hatten bereits gravierende Stilllegungsschäden. Wohl oder übel musste die Bilanz hinterlegt werden. Traurig an dieser Geschichte ist: sie ist leider wahr.
Doris Bieri