Das Werk bewertet die praktischen Auswirkungen von „Selbstverteidigung“ auf internationale Strafverfahren. Es diskutiert vor allem die tatsächlichen Konsequenzen für Verfahren, in welchen Angeklagte selbst als Verteidiger auftreten. Das Buch beschäftigt sich mit dem aktuellen Rahmen der Anerkennung, Ausübung und Einschränkung von „Selbstverteidigung“ an internationalen Strafrechtstribunalen, einschließlich seiner bedeutenden Entwicklung im Laufe der Jahre. Es vertritt die Position, dass zukünftige internationale Strafverfahren einen anderen Umgang mit der aktiven Beteiligung von Angeklagten an ihrem Verfahren finden müssen, um das allgemeine Recht auf ein faires und zügiges Verfahren zu gewährleisten.
Zur Autorin: Sarah Raveling, geb. 1984, studierte Rechtsvergleichung und EU-Recht, sowie Internationales Strafrecht und Humanitäres Völkerrecht in Bremen/Oldenburg, Genf (CH) und Notthingham (UK). 2007 LL.B. Comparative and European Law, 2008 LL.M. International Criminal Justice and Armed Conflict. Seit 2009 Praktikantin, Individual Contractor und zuletzt Associate Legal Officer am International Criminal Tribunal for the Former Yugoslavia.
Sarah Raveling
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