Serifenbetonte oder Egyptienne-Schriften kamen zu Beginn des 19. Jahrhunderts auf. Die auf der klassizistischen Antiqua basierenden auffälligen Anzeige- und Reklameschriften sahen in der damaligen Rezeption manieriert bis monströs aus. Darauf würde man heute nicht mehr unbedingt kommen – siehe etwa die Titelgestaltung der Notizbücher der diesjährigen dOCUMENTA (13). Viele Egyptienne-Schriften scheinen derzeit eher für Versachlichung zu stehen, aber das wird in der Ausgabe #20 ausführlicher diskutiert.
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