Übersetzt von Eike Schönfeld, mit einem Nachwort von Daniel Kehlmann
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Beschreibung
«Eines der schönsten und melancholischsten Werke der amerikanischen Literatur.» Daniel Kehlmann
Sherwood Andersons elegisches Midwest-Epos in der für seine Lakonie gerühmten Übersetzung Eike Schönfelds – ein Schlüsselwerk der US-Moderne
Sehnsüchte, Hoffnungen und Träume bestimmen den Alltag der Menschen in Winesburg. Wing Biddlebaum verlor durch ein fatales Missverständnis seine Stelle als Lehrer und mit ihr seine Seelenruhe. Alice Hindman wartet auch elf Jahre nach deren Verschwinden noch verzweifelt auf die Rückkehr ihrer Jugendliebe. Der Arzt Mr. Reefy schreibt seit dem Tod seiner Frau Gedankensplitter auf kleine Zettel und wirft sie weg. Selbst die Existenz des jungen Lokalreporters George Willard, der neugierig all diese Schicksale sammelt, ist nicht frei von tragischen Verstrickungen. Schrullige, einsame Charaktere bevölkern das Städtchen Winesburg in Ohio, einen Ort auf der literarischen Landkarte, dem Autoren bis heute ihre Reverenz erweisen.Mit der Neuübersetzung lässt sich die archaische Sprachgewalt dieses wegweisenden Klassikers der Moderne neu entdecken. Das berührend nostalgische Porträt des ländlichen Amerika in der für seine Lakonie gerühmten Übersetzung Eike Schönfelds Ohne Sherwood Anderson kein Ernest Hemingway: Mit diesem feinen, minimalistischen Meisterwerk begann die US-Moderne «Eines der schönsten und melancholischsten Werke der amerikanischen Literatur.» Daniel Kehlmann Mit einem exklusiven Nachwort von Daniel Kehlmann
Autor*in
Sherwood Anderson
Sherwood Anderson (1876–1941) wuchs im US-Bundesstaat Ohio auf, nahm verschiedenste Gelegenheitsjobs an, war Soldat und leitete schließlich eine Farbenfabrik. Nach einem psychischen Zusammenbruch verließ er 1912 Ehefrau und Kinder, um Schriftsteller zu werden. In den Folgejahren entstanden viel bewunderte Short Storys, Romane und Gedichte.
»Das vielleicht unbekannteste Meisterwerk der amerikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts.« ()
»Ein Geschenk für Fans der kurzen Erzählform.« ()
»Mit feinem Gespür blickt der US-amerikanische Schriftsteller hinter die Fassade einer kleinstädtischen Gesellschaft und verhandelt anhand seiner Figuren Themen wie Einsamkeit, Sehnsucht und gesellschaftliche Normen.« ()