Die Werkmonografie zeigt in über 100 Abbildungen das Werk von Roman Pfeffer. Zwei Essays untersuchen die Arbeitsweise des Künstlers, der in seiner Weltaneignung zwar wie ein Naturwissenschaftler operiert, den rationalen Gesetzmäßigkeiten jedoch nicht folgt.
Ironie, Korrektur, Transformation und Verdichtung bestimmen die Herangehensweise, mit der Roman Pfeffer den alltäglichen Gebrauchsgegenständen ebenso wie der bildenden Kunst zu Leibe rückt. Seine Arbeiten bleiben dabei nicht einem bestimmten Medium verhaftet, sondern bewegen sich spielerisch zwischen den einzelnen Gattungen, zwischen Bildhauerei, Malerei und Grafik, aber auch Fotografie und Video sowie angewandter Kunst. Der Künstler eignet sich die Welt der Kunst und die des Alltags an, operiert wie ein Naturwissenschaftler, konstruiert mathematische Formeln, ohne jedoch rationalen Gesetzmäßigkeiten zu entsprechen. Cosima Rainer und Christian Höller widmen sich in jeweils einem Essay der konzeptuellen Herangehensweise von Roman Pfeffer.
Jacques Carrio
Appropriation Konzeptkunst Kunst Roman Pfeffer