Rauchenberger Alois Neuhold. Rückblenden 1980–2012. Flashbacks from 1980 to 2012

Alois Neuhold. Rückblenden 1980–2012. Flashbacks from 1980 to 2012

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Du musst dir die Augen ausreißen und die Hände in die Ohrstiegen legen. You Must Tear Out Your Eyes and Lay Your Hands on the Ear Stairs

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Beschreibung

Alois Neuholds Bildwerk schöpft tief aus dem Fundus des Kultischen. Der Blick, die Augen, die Polarität des Männlichen und Weiblichen, die Liebe, die Trauer, der Zauber führen in seinen Bildern eine scheinbar farbenfrohe Existenz. Der Künstler führt uns eine mystische Weltordnung vor, die uns zwar nicht vertraut, die aber an seinen Bildern vorstellbar ist. Mit der Signatur der westlichen Moderne bezeichnet schlägt er Brücken zu den ältesten Erwartungen an das Bild: der Magie und des Zaubers. „Zweigerlgotik“, „Schachtelbarock“ und „Erdflechtromanik“ geben zudem unverwechselbar vor, was er in seinen Bildern mit hinein verwoben hat. Seine Bildsignatur „NEUVALIS“ verrät, woher sein Gedankengut kommt. Es wird eine faszinierende Bildwelt ausgebreitet, die an das uralte Hochzeitspaar von Kunst und Religion erinnert: „Sollten sie geschieden sein, ich wiederverheirate sie.“´

Alois Neuhold’s imagery draws deeply from the repertoire of the cultic. The gaze, the eyes, the polarity of the masculine and the feminine, love, mourning, and magic seem to colorfully coexist in his images. The artist shows us a mystical world order which is, even though not familiar to us, imaginable in his images. Providing them with the signature of Western modernity, he builds bridges to the oldest expectations on the image: magic and fascination. Moreover, newly coined terms such as “Zweigerlgotik” [Twig Gothic], “Schachtelbarock” [Box Baroque] and “Erdflechtromanik“ [Soil Lichen Romanesque] predetermine what he has also interwoven into his images. The signature of his works, “NEUVALIS”, gives away the origin of his world of ideas. What he spreads out is a fascinating pictorial world that reminds of the age-old bridal couple of art and religion: “In case they are divorced, I make them get remarried.”


Alois Neuholds Bildwerk schöpft tief aus dem Fundus des Kultischen. Der Blick, die Augen, die Polarität des Männlichen und Weiblichen, die Liebe, die Trauer, der Zauber führen in seinen Bildern eine scheinbar farbenfrohe Existenz. Der Künstler führt uns eine mystische Weltordnung vor, die uns zwar nicht vertraut, die aber an seinen Bildern vorstellbar ist. Mit der Signatur der westlichen Moderne bezeichnet schlägt er Brücken zu den ältesten Erwartungen an das Bild: der Magie und des Zaubers. „Zweigerlgotik“, „Schachtelbarock“ und „Erdflechtromanik“ geben zudem unverwechselbar vor, was er in seinen Bildern mit hinein verwoben hat. Seine Bildsignatur „NEUVALIS“ verrät, woher sein Gedankengut kommt. Es wird eine faszinierende Bildwelt ausgebreitet, die an das uralte Hochzeitspaar von Kunst und Religion erinnert: „Sollten sie geschieden sein, ich wiederverheirate sie.“


Erste umfassende Monografie über das künstlerische Werk Alois Neuholds
60% Malerei, 15% Zeichnung, 5% Skulptur, 20% Ketzerei
Bilder und Objekte von Alois Neuhold
Texte zum Werk von Günther Holler-Schuster, Theresa Pasterk, Johannes Rauchenberger und Wilfried Skreiner



Autor*in

Johannes Rauchenberger

Themen in »Alois Neuhold. Rückblenden 1980–2012. Flashbacks from 1980 to 2012«

Alois Neuhold Kulturzentrum bei den Minoriten Kunst Steirischer Herbst

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Details

ISBN: 9783709113745
Verlag: Springer Wien
Erscheinung: 13.01.2013

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