Durch das Budgetbegleitgesetz 2025 wird die Grunderwerbsteuer bei Anteilsübertragungen grundstücksbesitzender Gesellschaften spürbar verschärft. Das SWK-Spezial erläutert die Neuregelungen, bietet Lösungen zu Zweifelsfragen und unterstützt bei der rechtssicheren Umsetzung des neuen GrESt-Regimes.
Mit dem Budgetbegleitgesetz 2025 wird die Grunderwerbsteuer bei Übertragungen von Anteilen an grundstücksbesitzenden Gesellschaften deutlich verschärft. Es kommt unter anderem zu einer Absenkung der Beteiligungsschwelle von 95 % auf 75 % und zu einer Erweiterung der GrESt-Pflicht auf mittelbare Anteilsvereinigungen. Zudem gibt es keine generelle Ausnahme für konzerninterne Transaktionen, sondern nur Ausnahmen von der mittelbaren Anteilsvereinigung bei bestimmten Umgründungen. Es ist daher zu erwarten, dass Beteiligungsübertragungen zukünftig deutlich häufiger eine GrESt-Belastung auslösen als dies bisher der Fall war. Damit einher gehen aber auch zahlreiche Zweifelsfragen. Das SWK-Spezial bietet für einige davon Lösungsvorschläge und leistet dadurch einen Beitrag für eine rechtssicherere Handhabung des neuen GrESt-Regimes.
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Florian Brugger
Florian Brugger ist Steuerberater und Partner bei KPMG in Wien, Lehrbeauftragter am Institut für Österreichisches und Internationales Steuerrecht der WU Wien sowie Mitglied im Fachsenat für Steuerrecht der Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer.
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