Auslandsaktivitäten führen oft zum Problem der Internationalen Doppelbesteuerung. Häufig schützen Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) davor. Wenn aber kein DBA existiert oder trotz DBA eine Doppelbesteuerung verbleibt, ist der Steuerpflichtige auf einseitige Maßnahmen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung angewiesen. In Österreich ist die Rechtsgrundlage dafür v.a. § 48 BAO. Zuständig war bisher das BMF. Das BMF hat dazu 2003 eine Verordnung erlassen, die diese Aufgabe nunmehr in die Hände der Finanzämter legt und die entsprechenden Regeln für Finanzamt und Steuerpflichtigen definiert. Dieses Buch analysiert die Verordnung und schafft für die Praxis einen wichtigen Behelf zur Anwendung dieser Regeln.
Michael Lang
Professor und Vorstand des Instituts für Österreichisches und Internationales Steuerrecht und Vizerektor der WU; wissenschaftlicher Leiter des LL.M.-Studiums International Tax Law der WU; Sprecher des Doktorandenkollegs „Doctoral Program in International Business Taxation (DIBT)“ der WU; Schriftleiter der Fachzeitschrift „Steuer und Wirtschaft International (SWI)“, Präsident der International Fiscal Association (IFA) Österreich.
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