Das Projekt PISA 2000 (Programme for International Student Assessment) setzt sich ein ehrgeiziges Ziel: Die Kenntnisse 15- und 16-jähriger Schüler in den Kernkompetenzen Lesen/Leseverständnis, Mathematik und Naturwissenschaften wurden in 34 Staaten in allen Kontinenten untersucht. Durch das einheitliche System der Erhebung und durch die angewandten Testmethoden sind so internationale Vergleiche über die Kernfähigkeiten von SchülerInnen und damit auch über die Bildungssysteme möglich geworden.
Die Voraussetzungen, Ziele und Methoden von PISA 2000 in Österreich stehen im Mittelpunkt dieses ersten Bandes einer fünfbändigen Reihe, in der das Projekt PISA 2000 umfassend dargestellt wird: Vor dem Hintergrund aktueller Diskussionen über Qualitätssicherung und -kontrolle, über Networking und Benchmarking, Screening und Testadministration werden die Grundlagen des PISA-Projekts vorgestellt. Leser und Leserinnen erhalten so wertvolle Einblicke und Hintergrundinformationen zu diesem einzigartigen Projekt, die eine wesentliche Grundlage zum Verständnis der Ergebnisse darstellen, die PISA 2000 liefert.
Aus dem Inhalt:
Internationales und nationales System-Monitoring
Ziele, Forschungsfragen und Organisation
Konzept und Design im Überblick
Die Testinstrumente und Fragebögen
Population und Stichproben
Field Operations: Screening und Testadministration
Rücklauf, Stichprobenausfall und Stichprobengröße
Marking, Kodierung und Datenamanagement
Qualitätssicherung und Qualitätskontrolle
Reports, Networking und Benchmarking
Günter Haider
OECD PISA PISA 2000 Pädagogik Schulforschung