August 1989: Aktivistinnen organisieren ein scheinbar harmloses Picknick an der österreichisch-ungarischen Grenze – direkt am Eisernen Vorhang. Tausende ostdeutsche „Urlauberinnen“ warten auf ungarischen Campingplätzen auf ihre Chance zur Flucht, überwacht von Stasi-Agent*innen. Das „Paneuropäische Picknick“ wird zum größten Grenzdurchbruch des Kalten Krieges: Hunderte fliehen vom kommunistischen Osten in die ersehnte Freiheit des Westens. Basierend auf Interviews erzählt Matthew Longo eine mitreißende Geschichte vom ersten Riss des Eisernen Vorhangs und der Geburt einer neuen Weltordnung. Longo analysiert Chancen, die in diesem entscheidenden Moment genutzt wurden – und jene, die versäumt wurden.
August 1989: Aktivistinnen organisieren ein scheinbar harmloses Picknick an der österreichisch-ungarischen Grenze – direkt am Eisernen Vorhang. Tausende ostdeutsche „Urlauberinnen“ warten auf ungarischen Campingplätzen auf ihre Chance zur Flucht, überwacht von Stasi-Agent*innen. Das „Paneuropäische Picknick“ wird zum größten Grenzdurchbruch des Kalten Krieges: Hunderte fliehen vom kommunistischen Osten in die ersehnte Freiheit des Westens. Basierend auf Interviews erzählt Matthew Longo eine mitreißende Geschichte vom ersten Riss des Eisernen Vorhangs und der Geburt einer neuen Weltordnung. Longo analysiert Chancen, die in diesem entscheidenden Moment genutzt wurden – und jene, die versäumt wurden.
Gewinner des renommierten Orwell Prize for Political Writing 2024
„Longo fängt den Idealismus dieser Zeit und seine Nachwirkungen bis heute perfekt ein.“ Jurybegründung, Orwell Prize
Basiert auf exklusiven Interviews mit Zeitzeug*innen – Aktivist*innen, Grenzwächter*innen und Geflüchtete erzählen ihre persönlichen Geschichten.
Digitales Leseexemplar auf
Matthew Longo
Matthew Longo, geboren in New York, ist Assistenzprofessor für Politikwissenschaft an der Universität Leiden, Niederlande. Autor zahlreicher Bücher, u.a. „The Politics of Borders: Sovereignty, Security, and the Citizen after 9/11”. „The Picnic“ erschien 2024 und Longo erhielt dafür den renommierten Orwell Prize.