Dagmar Probst Probst Der Einfluss des Deutschvenezianers Johann Carl Loth (1632-1698) auf die österreichische Barockmalerei

Der Einfluss des Deutschvenezianers Johann Carl Loth (1632-1698) auf die österreichische Barockmalerei

von Dagmar Probst

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Beschreibung

Die Publikation eröffnet völlig neue Forschungsansätze auf dem Gebiet der österreichischen Malerei des 17. und des frühen 18. Jahrhunderts. Dabei liegt der Fokus auf jenen österreichischen Barockmalern, die in Venedig im Atelier des aus München stammenden Johann Carl Loth ihre Ausbildung erfuhren. Durch sein umfangreiches künstlerisches Repertoire konnte Loth sehr wirkungsvoll jene österreichische Künstlergeneration beeinfl ussen, deren produktive Phase in die zweite Hälfte des 17. und in das frühe 18. Jahrhundert fällt. Im Rahmen dieser Arbeit wird das Werk folgender Künstler aus dem Lothkreis auf Einfl üsse des Meisters untersucht: das des Eggenberger Hofmalers Hans Adam Weissenkircher (1646, Laufen in Bayern bis 1695, Graz), des Daniel Seiter (um 1647, Wien bis 1705, Turin), das des Meraner Malers Matthias Pussjäger (1654, Rottenbuch in Oberbayern bis 1734, Meran), des Johann Michael Rottmayr (1654, Laufen in Bayern bis 1730, Wien), weiters des Garstener Stiftsmalers Johann Carl von Reslfeld (um 1658, Tirol bis 1735, Garsten), des Malers Peter Strudel von Strudendorff (1660, Cles in Südtirol bis 1714, Wien), des Michael Wenzel Halbax (1661, Oberösterreich bis 1711, St. Florian) und des Johann Ulrich Glantschnigg. Darüber hinaus werden neue Erkenntnisse in Bezug auf bisher unerforschte wechselseitige Einflüsse in den Kompositionen dieser Schüler dargelegt. Die Werkstatt Loths galt als eine der wichtigsten Ausbildungsstätten für aus dem nördlichen Alpenraum stammende Maler und seine Kunst wurde im Schaffen vieler Schüler weiter getragen. Nach deren Rückkehr nach Bayern, Österreich und Böhmen konnten sie durch die oft wörtliche Übernahme von Loths Kompositionsrepertoire und Maltechnik ein blühendes Kunstschaffen verzeichnen. Die Bedeutung der Werkstatt Johann Carl Loths für die Entwicklung der Barockmalerei nördlich der Alpen ist wesentlich höher als bisher von der Forschung angenommen. Demnach stellte das Aufzeigen seiner nachhaltigen Wirkung auf die Malerei der österreichischen Erblande des 17. und frühen 18. Jahrhunderts ein wichtiges Forschungsdesiderat dar.
Die Publikation eröffnet völlig neue Forschungsansätze auf dem Gebiet der österreichischen Malerei des 17. und des frühen 18. Jahrhunderts. Dabei liegt der Fokus auf jenen österreichischen Barockmalern, die in Venedig im Atelier des aus München stammenden Johann Carl Loth ihre Ausbildung erfuhren. Die Werkstatt Loths galt als eine der wichtigsten Ausbildungsstätten für aus dem nördlichen Alpenraum stammende Maler und seine Kunst wurde im Schaffen vieler Schüler weitergetragen. Die Bedeutung der Werkstatt Johann Carl Loths für die Entwicklung der Barockmalerei nördlich der Alpen ist wesentlich höher als bisher von der Forschung angenommen. Demnach stellte das Aufzeigen seiner nachhaltigen Wirkung auf die Malerei der österreichischen Erblande des 17. und frühen 18. Jahrhunderts ein wichtiges Forschungsdesiderat dar.

Autor*in

Dagmar Probst

Themen in »Der Einfluss des Deutschvenezianers Johann Carl Loth (1632-1698) auf die österreichische Barockmalerei«

österreichische Malerei Barockmaler Johann Carl Loth nördlicher Alpenraum

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Details

ISBN: 9783701103362
Verlag: Leykam
Erscheinung: 25.01.2016

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