Deutschland 2026: Die sicherheitspolitische Lage ist angespannt, die Anforderungen an Staat und Gesellschaft wachsen. Doch wie verteidigungsfähig ist ein modernes Land tatsächlich, wenn nicht nur Streitkräfte, sondern auch Infrastruktur, Energieversorgung, Verwaltung, Wirtschaft, Bevölkerung und gesellschaftlicher Zusammenhalt betrachtet werden?
Ein umfangreicher Regierungsbericht liefert viele Zahlen, aber keine klare Antwort. Deshalb greift Staatssekretär Dr. Martin Rehfeld zu einem ungewöhnlichen Mittel: dem geheimen Forschungsprojekt JANUS. Mit Hilfe einer experimentellen Zeittechnologie werden sechs Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Epochen in die Gegenwart geholt: Gaius Julius Caesar, Jeanne d'Arc, Napoleon Bonaparte, Indira Gandhi, Adolf Hitler und, völlig unerwartet, die Göttin Athene.
Gemeinsam mit Generalmajor Anna Falkenberg, dem Physiker Frederik Mahlow, Historikern und weiteren Fachleuten sollen sie Deutschland mit den Erfahrungen ihrer jeweiligen Zeit betrachten. Dabei prallen unterschiedliche Vorstellungen von Macht, Führung, Verantwortung, Krieg, Demokratie und gesellschaftlicher Ordnung aufeinander.
Caesar entdeckt den Föderalismus, Napoleon beschäftigt sich mit Logistik und Infrastruktur, Jeanne erkennt die Bedeutung gesellschaftlicher Verantwortung, Indira Gandhi stellt unbequeme Fragen nach Macht und demokratischer Kontrolle, während Hitler ausdrücklich als historisches Gegenbeispiel dient. Athene zwingt die Gruppe zu einer noch grundsätzlicheren Frage: Was ist eine Gesellschaft überhaupt bereit zu verteidigen?
Mit Ironie, historischen Kontrasten und satirischem Blick führt der Roman durch Bundeswehr, Verwaltung, Energieversorgung, Verkehr, Zivilschutz, Politik und gesellschaftliche Konflikte. Dabei entsteht kein einfacher Maßnahmenkatalog, sondern die Erkenntnis, dass Verteidigungsfähigkeit weit mehr bedeutet als militärische Stärke.
"Die Strategen" ist ein satirischer Roman über Geschichte, Gegenwart und die Frage, wie widerstandsfähig eine moderne Demokratie wirklich ist und was von ihr übrigbleiben soll, wenn es darauf ankommt.
Ein ungewöhnliches Gedankenexperiment: Caesar, Jeanne d'Arc, Napoleon, Indira Gandhi, Hitler und Athene prüfen Deutschlands Verteidigungsfähigkeit aus sechs völlig unterschiedlichen Perspektiven.
Satirisch, historisch und hochaktuell: Der Roman verbindet Zeitreise, Politik, Infrastruktur, Bundeswehr, Verwaltung und gesellschaftliche Resilienz zu einer pointierten Analyse der Bundesrepublik.
Unterhaltsam und nachdenklich zugleich: "Die Strategen" zeigt mit Ironie und historischen Kontrasten, dass Verteidigungsfähigkeit weit mehr ist als militärische Stärke.
Piet Warning
Piet Warning beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Fragen der inneren und äußeren Sicherheit, staatlicher Handlungsfähigkeit sowie der Zusammenarbeit von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. Berufliche Erfahrungen aus Polizei, Verwaltung, Aus- und Fortbildung sowie die intensive Beschäftigung mit historischen und sicherheitspolitischen Themen prägen seine Arbeit.
In seinen Veröffentlichungen verbindet er fachliche Hintergründe mit einem besonderen Interesse an Geschichte, gesellschaftlichen Entwicklungen und der Frage, wie moderne Staaten auf Krisen reagieren. Dabei geht es ihm weniger um einfache Antworten als um das Zusammenspiel von Politik, Verwaltung, Infrastruktur, Bevölkerung und staatlichen Institutionen.
Mit "Die Strategen" wählt Piet Warning bewusst eine satirisch-literarische Form. Historische Persönlichkeiten treffen auf die Bundesrepublik des Jahres 2026 und betrachten deren Stärken, Schwächen und Widersprüche aus völlig unterschiedlichen Perspektiven. Humor und Ironie dienen dabei nicht nur der Unterhaltung, sondern eröffnen einen ungewöhnlichen Blick auf Themen wie Verteidigungsfähigkeit, Resilienz, Demokratie, Verantwortung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
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