Köln / Königsberg erzählt die wahre Geschichte einer Familie, die durch Krieg, Gefangenschaft und Schweigen geprägt wurde und von einer Heimkehr, die kein Ankommen war.
Im Mittelpunkt steht Ruth, eine junge Frau aus Königsberg, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in sowjetische Gefangenschaft gerät. Unter unmenschlichen Bedingungen muss sie Zwangsarbeit leisten. In einem Lager bringt sie ihren Sohn Peter zur Welt. Dort, wo kein Leben vorgesehen war. Jahre später kehrt sie mit ihm nach Deutschland "zurück". In eine Gesellschaft, die nach vorne schaut, aber kaum bereit ist, das Erlebte wahrzunehmen.
Peter wächst auf zwischen Großmutter, Mutter und Großtante, zwischen Mangel und Neubeginn sowie zwischen Erinnerungen, über die kaum gesprochen wird.
Dieses Buch ist kein historischer Bericht im klassischen Sinne. Es ist eine persönliche Erzählung über das Weiterleben nach dem Krieg, über die Folgen von Verlust und Ausgrenzung und über das, was Familien über Generationen hinweg prägt.
Köln / Königsberg ist ein stilles, eindringliches Buch über Verantwortung, Herkunft und die Kraft des Erinnerns.
Authentische Zeitzeugenperspektive: Eine persönlich erzählte, wahre Geschichte über Krieg, Gefangenschaft und Heimkehr – ohne Pathos, ohne Überhöhung.
Generationenübergreifend relevant: Das Buch zeigt, wie Kriegserfahrungen und Schweigen Familien über Jahrzehnte prägen – ein Thema mit hoher gesellschaftlicher Aktualität.
Filmisch und eindringlich erzählt: Klare Bilder, ruhiger Ton und starke Szenen machen Köln / Königsberg besonders geeignet für Leser mit Interesse an Geschichte, Biografien und Erinnerungsarbeit.
Peter Biber
Peter Biber wurde 1953 in sowjetischer Gefangenschaft geboren. Nach der Rückkehr nach Deutschland wuchs er im Rheinland, in Siegburg, bei seiner Großmutter, Mutter und Großtante auf. Geprägt von Kriegserfahrungen, Schweigen und Neubeginn erzählt er in Köln / Königsberg erstmals seine eigene Geschichte.
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