Wenn Worte wiegen und Schweigen tödlich ist.
Nordland, Ende des 8. Jahrhunderts: Ein Schlag zu früh, ein Wort zu viel: Ketill ist tot, Rurik hat gestochen. Was als Grenzstreit begann, wird zum Urteil über Recht und Schuld. Asgeir, der Bruder, sucht Ausgleich - mit Silber, mit Arbeit, mit Risiko.
Unter der kargen Sonne des Nordens segeln Männer hinaus, handeln, kämpfen, verlieren. Sie leben zwischen Rechtsspruch und Sturm, zwischen Schweigen und Schuld. In ihrem Dorf entscheidet die Waage - über Leben, Ehre und den Wert eines Menschen.
„Die schweigende Waage“ erzählt mit stiller Wucht vom Preis der Gerechtigkeit und dem Gewicht des Schweigens. Ein Roman über Brüder, Verantwortung und die Kraft der Gemeinschaft - in einer Zeit, in der jedes Wort Folgen hat.
Authentisch recherchierter Wikingerroman über Recht, Schuld und Gerechtigkeit im frühen Mittelalter – realistisch, intensiv und atmosphärisch dicht.
Erzählt mit sprachlicher Präzision und emotionaler Wucht – ein Werk über Brüder, Loyalität und das fragile Gleichgewicht menschlicher Werte.
Für Liebhaber*innen authentischer Historienromane – ohne Heldenpathos, aber voller Menschlichkeit. Ein Tipp für Fans von Bernard Cornwell und historischer Epik.
Marcel Schlüter
Marcel Schlüter schreibt historische Romane und Prosa mit starkem Blick für Detail und Atmosphäre. Seine Werke verbinden sorgfältige Recherche mit erzählerischer Wucht, vom rauen Alltag der Wikingerzeit bis zu poetischen Fragmenten der Gegenwart.
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