Ortigia, Sizilien, Ende der fünfziger Jahre: Auf der kleinen Insel vor Syrakus wächst die junge Diletta in einer Familie auf, die noch immer den Anschein alter Größe wahrt. Hinter der bröckelnden Fassade herrschen jedoch Heuchelei und starre gesellschaftliche Regeln.
Die Liebe zu einem jungen Mann aus einfachen Verhältnissen eröffnet ihr die Möglichkeit eines anderen Lebens. Doch als die Beziehung in die Konventionen ihrer Familie gezwungen wird, erkennt Diletta, dass auch sie ihre Freiheit bedroht. Vor dem Hintergrund familiärer Skandale und eines Feuers, das Ortigia erschüttert, trifft sie eine schwerwiegende Entscheidung.
Ein großer Roman über Umbrüche und Dekadenz, der 1971 für den Premio Strega nominiert warDie Wiederentdeckung aus Italien
Laura Di Falco
LAURA DI FALCO (Pseudonym für Laura Anna Lucia Carpinteri, 1910-2002) war Lehrerin in Syrakus, bevor sie ihrem Mann Felice Di Falco nach Rom folgte. Beide waren als Antifaschisten politisch aktiv. In den fünfziger und sechziger Jahren war Laura Di Falco als Autorin von Persönlichkeiten wie Vitaliano Brancati, Aldo Palazzeschi und Eugenio Montale hoch geschätzt. Außerdem schrieb sie für La Nazione und Il Mondo. Sie war mehrmals für den Premio Strega nominiert, zuletzt 1976 mit Der Abgrund zwischen Nacht und Tag.
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»Eine der Autorinnen, deren Welt man nicht mehr verlassen möchte, wenn man einmal eingetaucht ist.« La Repubblica»Ein großes erzählerisches Talent.« Eugenio Mortale»Eine fesselnde Lektüre, die auf die italienische Insel und in eine andere Zeit entführt.« der-kultur-blog.de
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