Der Autor analysiert erstmalig die Weltraumpolitik der Islamischen Republik Iran im Kontext der geopolitischen Dynamiken des Nahen Ostens. Mithilfe des Neoklassischen Realismus und der Auswertung von iranischen Regierungsdokumenten und Presseberichten zeigt er, wie internationale Zwänge und nationale Filter die iranische Weltraumstrategie prägen und welche sicherheitspolitischen Konsequenzen daraus resultieren. Die Arbeit ordnet den Iran in das space race des Nahen Ostens ein und verdeutlicht, wie das Weltraumprogramm als Instrument nationaler Prestige- und Machtprojektion dient. Die Studie richtet sich an Forscher:innen, Praktiker:innen und Entscheidungsträger:innen der internationalen Beziehungen, Sicherheits- und Weltraumpolitik.
Daniel Sidiqie
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