Beate Elsa Wilhelm Wilhelm Systemversagen im Innovationsprozess

Systemversagen im Innovationsprozess

von Beate Elsa Wilhelm

Zur Reorganisation des Wissens- und Technologietransfers

EUR 42,99

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Beschreibung

In Europa wird das im Überfluss vorhandene Wissen in zu geringem Ausmaß in rentable Produkte und wettbewerbsfähige Dienstleistungsangebote umgesetzt. Dieses Phänomen wird in der Technologie- und Innovationspolitik als „europäisches Paradoxon“ bezeichnet. Dafür wird in der Regel unzureichender Technologietransfer von den Hochschulen in die Unternehmen verantwortlich gemacht. Beate Elsa Wilhelm untersucht die Ursachen dieses „europäischen Paradoxons“. Sie analysiert das Informations- und Wissensnetzwerk der Entwickler in der Kunststoffverarbeitung und im Werkzeugmaschinenbau und vergleicht die Gegebenheiten in der Schweiz, in Österreich und in Baden-Württemberg. Es zeigt sich, dass Innovationssysteme zwar gefordert werden, oft jedoch Unklarheit über den sinnvollen Umgang mit ihnen herrscht. Auf der Basis der erhobenen Beziehungsmuster und Transferstrukturen entwickelt die Autorin Vorschläge zur Reorganisation des Wissens- und Technologietransfers. Kurztext für den Katalog: Beate Elsa Wilhelm analysiert den Wissens- und Technologietransfer in deutschsprachigen Ländern und entwickelt daraus Vorschläge zu dessen Reorganisation, damit Innovationssysteme eine positive Wirkungsfähigkeit erreichen können.
Der Ruf nach Innovationen verstummt seit vielen Jahren nicht. Regierungen sämtlicher Staaten in Europa wünschen sich innovativere Wirtschaftsunternehmen, die das im Überfluss vorhande ne Wissen endlich in rentable Produkte und Dienstleistungsangebote umsetzen sollen. ln der europäischen Technologie- und Innovationspolitik wird diese mangelnde Umsetzung als 'euro päisches Paradoxon' bezeichnet. Je nach ordnungspolitischer Couleur unternehmen einige die ser Regierungen vielfältige Anstrengungen, durch Programme und Initiativen den Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu forcieren. Der dahinter stehende Gedanke ist, dass durch ein mehr an Transferangeboten und Transferleistungen eine bessere Zusammenarbeit zwischen diesen beiden Systemen resultiert. Damit sollen letztendlich die erhofften Innovatio nen Wohlstand für möglichst viele bringen. Die vorliegende Untersuchung analysiert diese fehlende Umsetzung. Hierfür werden sowohl die Wirkungsannahmen über Wissens- und Technologietransfer kritisch beleuchtet, als auch diese Transferstrukturen anhand von Fallstudien erhoben. Im Zentrum steht dabei das Informations und Wissenstransfernetzwerk von Entwicklern. Unter Entwicklern ist hier die Berufsgruppe der Ingenieure und Techniker zu verstehen, die mit der Entwicklung neuer Produkte und Verfahren in den Unternehmen tätig sind. Aus den so erhobenen Beziehungsmustern dieser Transfer strukturen wird deutlich, dass viele gängige Annahmen über die Entstehung von Innovationen sowie über Wissens- und Technologietransfer zu verwerfen sind. Die Studie liefert dazu vier wesentliche Aussagen: (1) Der politisch motivierte Wissens-und Technologietransfer beruht noch immer auf Vor stellungen über Wissensproduzenten (Wissenschaft) und Wissensempfängerrespektive In Wert-Setzer (Wirtschaft), die so nicht mehr tragbar sind.
In Europa wird das im Überfluss vorhandene Wissen in zu geringem Ausmaß in rentable Produkte und wettbewerbsfähige Dienstleistungsangebote umgesetzt. Dieses Phänomen wird in der Technologie- und Innovationspolitik als „europäisches Paradoxon“ bezeichnet. Dafür wird in der Regel unzureichender Technologietransfer von den Hochschulen in die Unternehmen verantwortlich gemacht. Beate Elsa Wilhelm untersucht die Ursachen dieses „europäischen Paradoxons“. Sie analysiert das Informations- und Wissensnetzwerk der Entwickler in der Kunststoffverarbeitung und im Werkzeugmaschinenbau und vergleicht die Gegebenheiten in der Schweiz, in Österreich und in Baden-Württemberg. Es zeigt sich, dass Innovationssysteme zwar gefordert werden, oft jedoch Unklarheit über den sinnvollen Umgang mit ihnen herrscht. Auf der Basis der erhobenen Beziehungsmuster und Transferstrukturen entwickelt die Autorin Vorschläge zur Reorganisation des Wissens- und Technologietransfers.

Autor*in

Beate Elsa Wilhelm

Themen in »Systemversagen im Innovationsprozess«

Erfolgsfaktor Forschung Innovation Innovationen Innovationspolitik Innovationsprozess Reorganisation Technologietransfer Wettbewerb Wirtschaft Wirtschaftspolitik

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Details

ISBN: 9783663090243
Verlag: Deutscher Universitätsverlag
Erscheinung: 14.12.2013

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