Informations- und Kommunikationssysteme (IuK-Systeme) spielen bei der wachsenden Dynamisierung eine immer bedeutendere Rolle. Sie können die Reaktionsfähigkeit eines Unternehmens ermöglichen und unterstützen, diese aber auch erschweren oder sogar verhindern. Es ist deshalb erforderlich, flexible und reaktionsschnelle IuK-Systeme zu schaffen, um die erhöhte Dynamik globaler Märkte für das Unternehmen bestmöglich zu nutzen. Um den Anforderungen an zukunftsorientierte IuK-Systeme gerecht zu werden, ist es erforderlich, eine IuK-Strategie zu formulieren, die klare Aussagen über die IuK-Architektur in einem Unternehmen enthält. Vladimir Barak schlägt einen Migrationsweg vor, der sich einer Systemmigration bedient, die Technologien und Konzepte aus den Bereichen Offene Systeme, Client/Server-Architektur und Objektorientierung integriert, und entwickelt ein ganzheitliches Vorgehen für die Gestaltung und Umsetzung von Migrationsstrategien.
Umstellungen organisatorischer und technischer Art begleiten die Daten- bzw. Informationsverarbeitung seit deren Anfängen: so z.B. die Umstellung von der Lochkartentechnik auf die elektronische Datenverarbeitung, die Umstellung von der Stapelverarbeitung zur Dialogverarbeitung, die Umstellung von Dateisystemen zu Datenbanksystemen, die Umstellung von zentraler Datenverarbeitung zu dezentraler Datenverarbeitung usw. Wie es die Praxis zeigte, waren mit diesen Umstellungen jeweils mannigfaltige Auswirkungen und Probleme verbunden. Diese Auswirkungen und Probleme betrafen jedoch vorwiegend lokal nur die "DV-Abteilung" im Unternehmen und sie konnten mit lokalen Maßnahmen gehandhabt werden. Die heutige Situation auf dem Gebiet von Informations- und Kommunikations systemen (IuK-Systeme) ist dadurch gekennzeichnet, daß dies nicht nur flächendeckend, d.h. horizontal und vertikal integrierend die Organisationsstruktur von Unternehmen durchziehen und Unternehmen vernetzend miteinander verbinden, sondern daß sie zu einem strategie-und damit zu einem wettbewerbs determinierenden Erfolgsfaktor für Unternehmen geworden sind. Ein weiteres Kennzeichen der aktuellen Situation auf dem Gebiet von IuK-Systemen ist, daß Anwendungssoftware, Systemsoftware, Datenhaltung, Hardwareinfrastruktur, Kommunikation und Vernetzung und nicht zuletzt die Systementwicklung durch ein breites Spektrum von Komponenten geprägt ist, welches nun seinerseits ein breites Spektrum an Gestaltungsmöglichkeiten für IuK-Systeme zuläßt. Weiter ist zu berücksichtigen, daß das gesamte Gebiet der IuK-Systeme einem permanenten Wandel unterliegt, der sehr häufig durch technische Innovationen ausgelöst wurde.
Informations- und Kommunikationssysteme (IuK-Systeme) spielen bei der wachsenden Dynamisierung eine immer bedeutendere Rolle. Sie können die Reaktionsfähigkeit eines Unternehmens ermöglichen und unterstützen, diese aber auch erschweren oder sogar verhindern. Es ist deshalb erforderlich, flexible und reaktionsschnelle IuK-Systeme zu schaffen, um die erhöhte Dynamik globaler Märkte für das Unternehmen bestmöglich zu nutzen. Um den Anforderungen an zukunftsorientierte IuK-Systeme gerecht zu werden, ist es erforderlich, eine IuK-Strategie zu formulieren, die klare Aussagen über die IuK-Architektur in einem Unternehmen enthält. Vladimir Barak schlägt einen Migrationsweg vor, der sich einer Systemmigration bedient, die Technologien und Konzepte aus den Bereichen Offene Systeme, Client/Server-Architektur und Objektorientierung integriert, und entwickelt ein ganzheitliches Vorgehen für die Gestaltung und Umsetzung von Migrationsstrategien.
Vladimir Barak
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