Jung Reverse Engineering konzeptioneller Datenschemata

Reverse Engineering konzeptioneller Datenschemata

von

Vorgehensweisen und Rekonstruierbarkeit für Cobol-Programme

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Beschreibung

In vielen Unternehmen sind Anwendungssysteme in Betrieb, die eine lange Entwicklungsgeschichte besitzen und häufig immense Wartungskosten verursachen. Insbesondere im Rahmen der EURO-Einführung und im Zusammenhang mit dem Jahr-2000-Problem wird die Altsystemproblematik vielfach dadurch "gelöst", daß ein Ersatz durch betriebswirtschaftliche Standardsoftwarepakete stattfindet. Derartige Ersatzentscheidungen sind allerdings ökonomisch wenig fundiert. Reinhard Jung stellt Vorgehensweisen vor, die auf eine Wiederverwendung von Teilen der Altsysteme ausgerichtet sind. Anschließend untersucht der Autor, inwieweit und anhand welcher Merkmale vorab eine Beurteilung des Aufwands für diese Art der Wiederverwendung möglich ist.
Insbesondere große Unternehmen betreiben häufig ein Vielzahl von Anwendungssystemen zur Transaktionsverarbeitung, die eine lange Entwicklungsgeschichte besitzen. Die meisten dieser Systeme basieren auf veralteter Softwaretechnik: Cobol-Programme mit proprietärer Datenverwaltung. Neben dem in aktuellen Technologiestand, den die Altsysteme aufweisen, fehlt häufig auch eine Dokumentation des gegenwärtigen Zustands der Software, so daß die Wartung immense Kosten verursacht. Parallel zur Altsystemproblematik wird in jüngster Zeit sehr intensiv der Einsatz von be triebswirtschaftlichen Standardsoftwarepaketen diskutiert, propagiert und auch praktiziert. Vielfach werden die Wartungsproblematik, das Jahr-2000-Problem oder die Einführung des EURO als Argumente für die Ersetzung der Altsysteme herangezogen. Derartige Ersatzent scheidungen sind allerdings ökonomisch wenig fundiert. Die vorliegende Arbeit versucht, in diesem Bereich einen Beitrag zu einer solideren Entscheidungsgrundlage zu leisten. Es ist zwar nicht möglich, das Ersatzzeitpunktproblem von Software vollständig und exakt zu lösen, es sind aber doch interessante Erkenntnisse zu gewinnen in diesem von der Informatik und auch von der Betriebswirtschaftslehre etwas stiefmütterlich behandelten Gebiet. Ein Promotionsprojekt ist typischerweise nicht nur für den Autor, sondern auch für sein ge samtes Umfeld eine "harte Prüfung". Es ist kaum möglich, an dieser Stelle allen zu danken, die es verdient hätten. Deshalb seien hier nur die besonders in Anspruch genommenen Perso nen erwähnt.
In vielen Unternehmen sind Anwendungssysteme in Betrieb, die eine lange Entwicklungsgeschichte besitzen und häufig immense Wartungskosten verursachen. Insbesondere im Rahmen der EURO-Einführung und im Zusammenhang mit dem Jahr-2000-Problem wird die Altsystemproblematik vielfach dadurch "gelöst", daß ein Ersatz durch betriebswirtschaftliche Standardsoftwarepakete stattfindet. Derartige Ersatzentscheidungen sind allerdings ökonomisch wenig fundiert. Reinhard Jung stellt Vorgehensweisen vor, die auf eine Wiederverwendung von Teilen der Altsysteme ausgerichtet sind. Anschließend untersucht der Autor, inwieweit und anhand welcher Merkmale vorab eine Beurteilung des Aufwands für diese Art der Wiederverwendung möglich ist.

Autor*in

Reinhard Jung

Themen in »Reverse Engineering konzeptioneller Datenschemata«

Anwendungssystem Betriebswirtschaftslehre (BWL) COBOL Informatik Software Softwareengineering Softwareentwicklung Softwaretechnik Softwarewartung Standardsoftware Wirtschaftlichkeit

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Details

ISBN: 9783663089261
Verlag: Deutscher Universitätsverlag
Erscheinung: 02.07.2013

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