Corbea-Hoisie Schibboleth Czernowitz

Schibboleth Czernowitz

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Beiträge zu Literatur, Sprache und Gedächtnis eines altneuen Deutungsraums

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Beschreibung

Czernowitz wird im Band als kosmopolitische Mikro-Perspektive auf Weltliteratur lesbar. In dieser vermeintlich „kleinen“ Stadt entstanden Praktiken kultureller Selbstkritik, Übersetzung und Aushandlung, die eine utopische Gegenfigur zu homogenisierenden Großerzählungen darstellen. Der Band untersucht literarische und kulturelle Zwischentöne jenseits des Kanons (etwa über Celan hinaus) und rückt weniger bekannte Autor*innen, Übersetzungsprozesse und kleine Formen ins Zentrum. Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine erscheint Czernowitz zugleich als Modell und als gefährdeter Ort kultureller Verständigung. Die Beiträge eröffnen neue Perspektiven auf kleine Literaturen, ihre postkolonialen Voraussetzungen, ihre Alteritätsbeziehungen und ihre europäische Relevanz.

Ich habe Ihre Vorschläge für den geplanten Marketingtext sorgfältig geprüft. Ich fand ihn ausgezeichnet, würde jedoch vorschlagen, den letzten Satz umzuformulieren: Die Beiträge eröffnen neue Perspektiven auf kleine Literaturen, ihre Alteritätsbeziehungen und ihre europäische Relevanz.

In dem Buch wird der Deutungsraum um das zum Kulturbegriff gewordene Czernowitz neu erkundet und im Spiegel der dürftigen Zeiten heutiger Kriege erweitert.

Andrei Corbea-Hoişie ist emeritierter Professor für Deutsche Literatur an der Alexandru-Ioan-Cuza-Universität Iaşi (Jassy).

Martin A. Hainz lehrt und forscht als Professor an der Privaten Pädagogischen Hochschule Burgenland.

Dirk Weissmann ist Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Toulouse Jean-Jaurès.


Czernowitz wird im Band als kosmopolitische Mikro-Perspektive auf Weltliteratur lesbar. In dieser vermeintlich „kleinen“ Stadt entstanden Praktiken kultureller Selbstkritik, Übersetzung und Aushandlung, die eine utopische Gegenfigur zu homogenisierenden Großerzählungen darstellen. Der Band untersucht literarische und kulturelle Zwischentöne jenseits des Kanons (etwa über Celan hinaus) und rückt weniger bekannte Autor*innen, Übersetzungsprozesse und kleine Formen ins Zentrum. Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine erscheint Czernowitz zugleich als Modell und als gefährdeter Ort kultureller Verständigung. Die Beiträge eröffnen neue Perspektiven auf kleine Literaturen, ihre postkolonialen Voraussetzungen, ihre Alteritätsbeziehungen und ihre europäische Relevanz.


Herausgegeben unter Witwirkung von Alexandra Pătrău Czernowitz als Modell und Labor einer Weltliteratur im Kleinen Die kulturelle Aushandlungspraxis von Czernowitz als Gegenentwurf zu imperialen Narrativen Neue Perspektiven durch Fokus auf weniger bekannte Autor*innen, Übersetzung und „kleine“ Formen

Autor*in

Andrei Corbea-Hoisie

Themen in »Schibboleth Czernowitz«

Kleine Literaturen Literatur und Postkolonialismus Ostmitteleuropa Ukraine Literarische Übersetzung Jüdisch-deutschsprachige Literatur Alterität Gedächtniskulturen

Stimmen zu »Schibboleth Czernowitz«

Details

ISBN: 9783662745069
Verlag: Springer Berlin
Erscheinung: 15.12.2026

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