Das heutige Bild des Universums entsteht aus einer Präzisionswissenschaft, die Signale aus Milliarden Lichtjahren Entfernung auswertet. Hintergrundstrahlung, Galaxienverteilungen und Supernova-Messungen zeichnen ein konsistentes, aber nicht widerspruchsfreies Porträt des Kosmos. Dieses Buch verbindet die Geschichte des frühen Universums mit modernen Beobachtungen – von der kosmischen Hintergrundstrahlung bis zu frühen Galaxienfunden des James-Webb-Weltraumteleskops – und zeigt, wie aus winzigen Quantenfluktuationen das kosmische Netz hervorging, getragen vom Gravitationsgerüst der Dunklen Materie.
Zugleich treten Spannungen im Standardmodell zutage: unterschiedliche Werte der Hubble-Konstante, überraschend massereiche frühe Galaxien und offene Fragen zur Strukturbildung. Die ersten Minuten nach dem Urknall erscheinen damit als Prüfstein der Kosmologie. An den Grenzen der Theorie berührt sie auch philosophische Fragen nach Anfang, Zeit und den Grenzen unseres Wissens.
Der Autor:
Mathias Scholz ist Physiker, Autor und leidenschaftlicher Amateurastronom. Nach seinem Studium der Physik an der Universität Rostock (1981–1986) arbeitete er als Berechnungsingenieur und später freiberuflich in der Umweltsimulation und im Bereich Softwareentwicklung (IT).
Das heutige Bild des Universums entsteht aus einer Präzisionswissenschaft, die Signale aus Milliarden Lichtjahren Entfernung auswertet. Hintergrundstrahlung, Galaxienverteilungen und Supernova-Messungen zeichnen ein konsistentes, aber nicht widerspruchsfreies Porträt des Kosmos. Dieses Buch verbindet die Geschichte des frühen Universums mit modernen Beobachtungen – von der kosmischen Hintergrundstrahlung bis zu frühen Galaxienfunden des James-Webb-Weltraumteleskops – und zeigt, wie aus winzigen Quantenfluktuationen das kosmische Netz hervorging, getragen vom Gravitationsgerüst der Dunklen Materie.
Zugleich treten Spannungen im Standardmodell zutage: unterschiedliche Werte der Hubble-Konstante, überraschend massereiche frühe Galaxien und offene Fragen zur Strukturbildung. Die ersten Minuten nach dem Urknall erscheinen damit als Prüfstein der Kosmologie. An den Grenzen der Theorie berührt sie auch philosophische Fragen nach Anfang, Zeit und den Grenzen unseres Wissens.
Mathias Scholz
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