Von und über Popmusik wird zwar erzählt, seit es sie gibt. Eine umfassende Kulturgeschichte dieser Kunstform, die in den mittleren 1950er Jahren ‚erfunden‘ wird und unser Selbstverständnis längst mehr beeinflusst als die ‚klassischen‘ Künste, fehlt jedoch bislang. Dieses Buch will eine solche Geschichte erzählen, über einen Zeitraum von gut siebzig Jahren, mit Blick auf die zentralen Akteure und Stile ihrer Entwicklung, auf die prägenden Alben und Singles, auf epochale Ereignisse und mediale Revolutionen: von Elvis bis Taylor Swift, von Woodstock bis zur Love Parade, von Vinyl bis Streaming, in Anekdoten und großen Linien. Hey, ho, let’s go.
Von und über Popmusik wird zwar erzählt, seit es sie gibt. Eine umfassende Kulturgeschichte dieser Kunstform, die in den mittleren 1950er Jahren ‚erfunden‘ wird, viel mehr als ‚nur‘ Musik ist und die unser Selbstverständnis längst mehr beeinflusst als die ‚klassischen‘ Künste, fehlt jedoch bislang. Dieses Buch will eine solche Geschichte erzählen. Über einen Zeitraum von gut siebzig Jahren porträtiert es die zentralen Akteure und Stile der Popgeschichte, beschreibt und interpretiert die prägenden Alben und Singles, erinnert an epochale Ereignisse und mediale Revolutionen: von Elvis über The Beatles bis Taylor Swift, von Woodstock über den Eurovision Song Contest bis zur Love Parade, von Vinyl über den Walkman bis zum Streaming, in Anekdoten und großen Linien. Erzählt wird also, was das (gewesen) ist, was wir Pop nennen: vielleicht eine der aufregendsten Kunsterfahrungen des 20. Jahrhunderts. Es geht um die Anfänge im Zeichen der emphatischen Naivität bei Elvis oder Chuck Berry ebenso wie um die Verkunstung und Verkomplizierung seit Bob Dylan und im Art-Rock; um den Pendelschlag zurück zur Direktheit des Punk und den niemals enden wollenden Rausch von Disco oder Techno. Beschrieben und analysiert wird die sich ständig steigernde Vielfalt der Phänomene bis zur neuen Pop-Weiblichkeit, die gerade eben jetzt zu dominieren scheint.
Es mag schon sein, dass Schreiben über Musik wie über Architektur Tanzen ist.
Nevermind. Let’s dance.
Christoph Jürgensen
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