Vorstellungen von Absenz wirken in der Gegenwart auf breiter Basis – auch in der Literatur. Doch wie sind diese medial vermittelt? Geht man davon aus, dass Absenz-Phänomene sich nicht in einer primordialen Leere ereignen, sondern dass ihnen eher mit Vorstellungen vom Unbestimmten, Unverfügbaren und Möglichen beizukommen ist, rücken Verräumlichungsformen und -strategien in den Fokus, die bewegungslogisch zu erklären sind. Die Studie führt raumtheoretische Ansätze unter einer differenztheoretischen Perspektive mit einem Konzept von Virtualität zusammen, um literarische Verfahren der Verräumlichung von Absenz in Erzähltexten von Thomas Bernhard und Christoph Ransmayr zu untersuchen.
Vorstellungen von Absenz wirken in der Gegenwart auf breiter Basis – auch in der Literatur. Doch wie sind diese medial vermittelt? Geht man davon aus, dass Absenz-Phänomene sich nicht in einer primordialen Leere ereignen, sondern dass ihnen eher mit Vorstellungen vom Unbestimmten, Unverfügbaren und Möglichen beizukommen ist, rücken Verräumlichungsformen und -strategien in den Fokus, die bewegungslogisch zu erklären sind. Die Studie führt raumtheoretische Ansätze unter einer differenztheoretischen Perspektive mit einem Konzept von Virtualität zusammen, um literarische Verfahren der Verräumlichung von Absenz in Erzähltexten von Thomas Bernhard und Christoph Ransmayr zu untersuchen.
Die Arbeit wurde 2023 mit dem Offermann-Hergarten-Preis der Universität zu Köln ausgezeichnet Literarische Verfahren der raumhaften Darstellung von Leere Innovative Perspektiven auf Texte von Thomas Bernhard und Christoph Ransmayr
Kathrin Schuchmann
Virtualität Topologie Topographical turn Topgraphie Gilles Deleuze Michel de Certeau Roman