Dieses Buch untersucht die philosophischen Grundlagen und die geschichtliche Entwicklung des common concern of humankind-Begriffs und seine Rechtswirkungen im Völkerrecht. Hierbei wird das Prinzip in den Bestand des Umweltvölkerrechts eingeordnet und sein Verhältnis zum Grundsatz der Staatensouveränität untersucht. Außerdem wird das common concern-Prinzip vom common heritage-Prinzip abgegrenzt und völkerrechtstheoretisch dargelegt, welche Wirkung es als Prinzip innerhalb und außerhalb der von ihm erfassten Regime entfaltet. Der Autor begründet, dass mit der Verankerung des common concern of humankind-Prinzips in der Klimarahmenkonvention und im Pariser Abkommen sowie in der Biodiversitätskonvention die dort enthaltenen Umweltschutzpflichten zu solchen gegenüber der Staatengemeinschaft als Ganzes geworden sind, sodass sich alle Vertragsstaaten - unabhängig von einer eigenen Betroffenheit - gegenüber allen anderen Vertragsstaaten auf ihre Erfüllung berufen können und eine Klagebefugnis vor dem Internationalen Gerichtshof haben.
Untersucht die philosophischen und geschichtlichen Grundlagen des common concern of humankind-Begriffs und seine Rechtswirkungen im Völkerrecht Breite und tiefe Erörterung theoretischer Grundlagen und praktischer Auswirkungen Umfassende Auswertung von Literatur und Rechtssprechung
Oliver Strank
Umweltvölkerrecht common concern of mankind Völkerrecht Staatssouveränität common heritage-Prinzip common convern-Prinzip Klimarahmenkonvention globale Umweltprobleme Prinzipien im Vökerrecht Verpflichtungen erga omnes Induktive Methode climate change impacts