Häberle Islam – Meinungsfreiheit – Internet

Islam – Meinungsfreiheit – Internet

von

Staatsrechtliche Aspekte der Religions-, Meinungs- und Medienfreiheit

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Beschreibung

Das Themenspektrum dieses Buches erscheint weit gespannt. Meinungsfreiheit bildet das Scharnier zwischen Islam und Internet, hat mit beiden gemeinsame Konfliktfelder. In diesem Spannungsfeld erläutern Staatsrechtslehrer wie Udo Steiner, Michael Sachs und Klaus F. Gärditz Aspekte der Meinungsfreiheit wie auch der Religions-, Kunst- und Pressefreiheit.

Aber gibt es auch Schnittmengen zwischen Islam und Internet? Die geistige, publizistische und politische Auseinandersetzung um den Islam in Deutschland und Europa findet zu guten Teilen im Internet statt. Dabei wirkt das Internet als Konfliktverstärker: Dessen anonyme Nutzung bewirkt mangelnde Zurechenbarkeit und Verantwortlichkeit für Duktus und Inhalt des eigenen Beitrags. Unsichtbar bleibt auch der Kritisierte. So wirkt das Internet enthemmend.

Wie Islamgegner oder -feinde das Internet nutzen, so gleichermaßen Islamisten: zu Propaganda, zur Anwerbung von IS-Sympathisanten oder -Kämpfern, zur Vorbereitung von Anschlägen und anderen Straftaten. Spannen beide Seiten das Internet für ihre gegenläufigen Zwecke ein, verstärken sich die Konflikte erheblich. Das Internet-Phänomen „Echokammer“ (Abkapselung Gleichgesinnter) trägt erheblich bei zu wachsender Sprachlosigkeit zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen. Hate Speech, massive Beleidigungen, Drohungen verschärfen die Gegnerschaft. Zentrifugale Kräfte der Gesellschaft werden verstärkt, nicht nur sichtbarer.

In mehreren Beiträgen wird hierbei die Rolle des Internets untersucht, werden Ansatzpunkte möglicher Regulierungen sowie problemgerechte Lösungen aufgezeigt.


Das Themenspektrum dieses Buches erscheint weit gespannt. Meinungsfreiheit bildet das Scharnier zwischen Islam und Internet, hat mit beiden gemeinsame Konfliktfelder. In diesem Spannungsfeld erläutern Staatsrechtslehrer wie Udo Steiner, Michael Sachs und Klaus F. Gärditz Aspekte der Meinungsfreiheit wie auch der Religions-, Kunst- und Pressefreiheit.

Aber gibt es auch Schnittmengen zwischen Islam und Internet? Die geistige, publizistische und politische Auseinandersetzung um den Islam in Deutschland und Europa findet zu guten Teilen im Internet statt. Dabei wirkt das Internet als Konfliktverstärker: Dessen anonyme Nutzung bewirkt mangelnde Zurechenbarkeit und Verantwortlichkeit für Duktus und Inhalt des eigenen Beitrags. Unsichtbar bleibt auch der Kritisierte. So wirkt das Internet enthemmend.

Wie Islamgegner oder -feinde das Internet nutzen, so gleichermaßen Islamisten: zu Propaganda, zur Anwerbung von IS-Sympathisanten oder -Kämpfern, zur Vorbereitung von Anschlägen und anderen Straftaten. Spannen beide Seiten das Internet für ihre gegenläufigen Zwecke ein, verstärken sich die Konflikte erheblich. Das Internet-Phänomen „Echokammer“ (Abkapselung Gleichgesinnter) trägt erheblich bei zu wachsender Sprachlosigkeit zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen. Hate Speech, massive Beleidigungen, Drohungen verschärfen die Gegnerschaft. Zentrifugale Kräfte der Gesellschaft werden verstärkt, nicht nur sichtbarer.

In mehreren Beiträgen wird hierbei die Rolle des Internets untersucht, werden Ansatzpunkte möglicher Regulierungen sowie problemgerechte Lösungen aufgezeigt.


Mit Beiträgen namhafter Verfassungsrechtler und Praktiker Beleuchtet das Verhältnis von Toleranz und Religions- und Meinungsfreiheit Diskutiert die Rolle von Islam und Internet als Konfliktverstärker Bezugnahme auf europarechtliche Aspekte des Presse- und Meinungsfreiheit Ausführliche Darstellung des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes unter verfassungsrechtlichen Gesichtspunkten

Autor*in

Lothar Häberle

Themen in »Islam – Meinungsfreiheit – Internet«

Islam Internet Meinungsfreiheit Hassrede Pressefreiheit hate speech Religionsfreiheit Netzwerkdurchsetzungsgesetz NetzDG Toleranz EMRK Demokratie Grundrechte Bundesverfassungsgericht Facebook

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Details

ISBN: 9783662594261
Verlag: Springer Berlin
Erscheinung: 28.08.2020

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