Das Buch durchdenkt verschiedene Modelle einer engeren Einbindung der EU im IWF und zeigt auf, ob und inwieweit sich einzelne Vorschläge und Ansätze vor dem Hintergrund des geltenden Völkervertragsrechts und der Interessenlage der IWF-Mitgliedstaaten umsetzen lassen.Im Zuge der seit 2009 virulenten Staatsschuldenkrise ist der Internationale Währungsfonds (IWF) in die sogenannten Rettungsschirme und Stabilisierungsmechanismen eingespannt worden. Aus diesem Anlass ist erneut klar geworden, dass die EU im Gefüge des IWF keinen definierten Status hat, obwohl der Euro in dessen sogenanntem Währungskorb an die Stelle des französischen Franc und der D-Mark getreten ist. Die ausschließliche Zuständigkeit der EU für die Währungspolitik der Mitgliedstaaten, deren Währung der Euro ist, wirft die Frage auf, ob sie nicht wie in anderen internationalen Organisationen auch Mitglied des IWF werden müsste. Dem stehen indessen komplexe rechtliche und politische Hindernisse im Wege.
Monographische Untersuchung über den Status der EU im IWF Ein spezielles Kapitel über die europäische Staatsschuldenkrise diskutiert die Rechtmäßigkeit der Rettungspakete nicht nur am Maßstab des Unionsrechts sondern auch und vor allem im Hinblick auf das IWF-Recht Enthält verschiedene Modelle einer engeren Einbindung der EU in den IWF, wobei die These vertreten wird, dass letztlich an einem Beitritt der EU zum IWF kein Weg vorbei führt Includes supplementary material: sn.pub/extras Includes supplementary material: sn.pub/extras
Mohamed Assakkali
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