Herbert Beck (*1920 in Leipzig;† 2010 in Tegernsee) absolvierte eine Lehre als Goldschmied und besuchte die Leipziger Kunstgewerbe Schule. Nach seiner Flucht an den Tegernsee widmete er sich ausschließlich der Malerei. In den frühen 1950er Jahren wurden seine Werke in der Hamburger Galerie „Commeter“ ausgestellt. Hier lernte er Emil Nolde kennen, der ebenfalls von „Commeter“ vertreten wurde. Fasziniert von der intensiven Farbkraft in Noldes Arbeiten begann Herbert Beck seine eigene Aquarell-Technik zu entwickeln.
Sein umfangreiches Aquarell-Oeuvre zählt zu den bedeutendsten des 20. Jahrhunderts und wurde mehrfach national wie international ausgestellt, u.a. in London, Paris, New York, Hamburg, Düsseldorf. Retrospektiven fanden 1996 im Kunstmuseum Ahlen und 2009 in der ArtMia Foundation in Peking statt.
Nachlass Herbert Beck, Tegernsee
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