Untersuchungen zu den Auswirkungen von handschriftlichen und getippten Notizen auf die Gedächtnisleistung haben bislang zu gemischten Ergebnissen geführt. Hinzu kommt, dass Schülerinnen und Schüler im Unterricht zwar häufig Notizen zum Zwecke des Lernens anfertigen und dies zunehmend mit digitalen Geräten tun, die schreibmodusspezifischen Auswirkungen auf die Gedächtnisleistung von Kindern und Jugendlichen jedoch bislang kaum untersucht wurden. Darüber hinaus liegen bislang keine Studien vor, die den Einfluss des Schreibinstruments auf verschiedene Arten des Informationsabrufs (Wiedererkennen vs. frei Erinnern) untersuchen.
In der hier vorgestellten empirischen Studie wurde die Erinnerungs- und Wiedererkennungsleistung von 14- bis 17-jährigen Schülerinnen und Schülern (n=45) in einem Within-Subjects-Design getestet. Die Jugendlichen fertigten sich sowohl mit digitalen Stiften auf Papier als auch auf der Computertastatur Notizen zu einem Vortrag an. Es wurden verschiedene Variablen des Schreibprozesses gemessen, z. B. die Effizienz und Wörtlichkeit der Notizen, die Zahl notierter Informationen und erstmals auch Pause-Burst-Intervalle. Somit untersuchte die Studie nicht nur Lernunterschiede nach handschriftlichen vs. getippten Notizen, sondern auch Unterschiede im Schreibprozess.
Untersuchungen zu den Auswirkungen von handschriftlichen und getippten Notizen auf die Gedächtnisleistung haben bislang zu gemischten Ergebnissen geführt. Hinzu kommt, dass Schülerinnen und Schüler im Unterricht zwar häufig Notizen zum Zwecke des Lernens anfertigen und dies zunehmend mit digitalen Geräten tun, die schreibmodusspezifischen Auswirkungen auf die Gedächtnisleistung von Kindern und Jugendlichen jedoch bislang kaum untersucht wurden. Darüber hinaus liegen bislang keine Studien vor, die den Einfluss des Schreibinstruments auf verschiedene Arten des Informationsabrufs (Wiedererkennen vs. frei Erinnern) untersuchen.
In der hier vorgestellten empirischen Studie wurde die Erinnerungs- und Wiedererkennungsleistung von 14- bis 17-jährigen Schülerinnen und Schülern (n=45) in einem Within-Subjects-Design getestet. Die Jugendlichen fertigten sich sowohl mit digitalen Stiften auf Papier als auch auf der Computertastatur Notizen zu einem Vortrag an. Es wurden verschiedene Variablen des Schreibprozesses gemessen, z. B. die Effizienz und Wörtlichkeit der Notizen, die Zahl notierter Informationen und erstmals auch Pause-Burst-Intervalle. Somit untersuchte die Studie nicht nur Lernunterschiede nach handschriftlichen vs. getippten Notizen, sondern auch Unterschiede im Schreibprozess.
Elisa Frederike Stephan
Grounded Cognition Pause-Burst-Analyse Notizen Hand- und Tastaturschreiben Schreibflüssigkeit Digitalisierung