Fabienne Döringer Döringer Interesse als (neuer) Gegenstand der Talentforschung

Interesse als (neuer) Gegenstand der Talentforschung

von Fabienne Döringer

Eine besondere Betrachtung der Einstiegsphase in den Sport bei Grundschulkindern

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Beschreibung

Um Kinder auf dem Weg zu ihrer passenden Sportart zu begleiten und somit die Talententdeckung zielgerichtet und effektiv gestalten zu können, wird aktuell gefordert, neben der sportmotorischen Leistungsfähigkeit und der Motivation auch die Sportartpräferenzen von Kindern (I like) in den Blick zu nehmen. Anders als die sportmotorischen oder psychologischen Parameter wurde der Ansatz zu I like empirisch bislang noch nicht untersucht. Interesse könnte dazu ein geeignetes Konstrukt darstellen, welches es genauer zu betrachten und auf den Sportkontext anzuwenden lohnt.

Im Rahmen dieser Arbeit wurden zunächst verschiedene Modelle der Talententwicklung betrachtet und ausgehend von einem identifizierten Forschungsdefizit die Frage abgeleitet, wie die Talententdeckung (als Einstiegsphase) im Sport aussehen könnte. Damit einhergehend wurde Interesse als bislang unbeachtetes Kriterium benannt. Entsprechend wurde zunächst ein Theorierahmen entwickelt, der neben sportmotorischen und motivationalen Parametern auch das Interesse als Komponente in die Forschungsperspektive mit einbezieht. Somit ist in einem personenorientierten Ansatz abstrahiert sowohl von Können (sportmotorische Leistung) als auch Wollen (Interesse, Motivation, etc.) die Rede.  

In einer empirischen Untersuchung wurden anschließend Teile dieses Theorierahmens überprüft und in Beziehung zueinander gesetzt, indem individuelle Profile (aus Können und Wollen) ermittelt und hinsichtlich ihrer Eigenschaften und Bedürfnisse im Sport ausdifferenziert wurden.


Um Kinder auf dem Weg zu ihrer passenden Sportart zu begleiten und somit die Talententdeckung zielgerichtet und effektiv gestalten zu können, wird aktuell gefordert, neben der sportmotorischen Leistungsfähigkeit und der Motivation auch die Sportartpräferenzen von Kindern (I like) in den Blick zu nehmen. Anders als die sportmotorischen oder psychologischen Parameter wurde der Ansatz zu I like empirisch bislang noch nicht untersucht. Interesse könnte dazu ein geeignetes Konstrukt darstellen, welches es genauer zu betrachten und auf den Sportkontext anzuwenden lohnt.

Im Rahmen dieser Arbeit wurden zunächst verschiedene Modelle der Talententwicklung betrachtet und ausgehend von einem identifizierten Forschungsdefizit die Frage abgeleitet, wie die Talententdeckung (als Einstiegsphase) im Sport aussehen könnte. Damit einhergehend wurde Interesse als bislang unbeachtetes Kriterium benannt. Entsprechend wurde zunächst ein Theorierahmen entwickelt, der neben sportmotorischen und motivationalen Parametern auch das Interesse als Komponente in die Forschungsperspektive mit einbezieht. Somit ist in einem personenorientierten Ansatz abstrahiert sowohl von Können (sportmotorische Leistung) als auch Wollen (Interesse, Motivation, etc.) die Rede.  

In einer empirischen Untersuchung wurden anschließend Teile dieses Theorierahmens überprüft und in Beziehung zueinander gesetzt, indem individuelle Profile (aus Können und Wollen) ermittelt und hinsichtlich ihrer Eigenschaften und Bedürfnisse im Sport ausdifferenziert wurden.


Autor*in

Fabienne Döringer

Themen in »Interesse als (neuer) Gegenstand der Talentforschung«

Talententwicklung Methodenmix Interesse an Sportarten Grundschulalter Sportlicher Einstieg Talententdeckung

Stimmen zu »Interesse als (neuer) Gegenstand der Talentforschung«

Details

ISBN: 9783658519032
Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Erscheinung: 04.08.2026

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