Martin Rupps Rupps Showdown in Mogadischu

Showdown in Mogadischu

von Martin Rupps

Die Entführung der „Landshut“ und Helmut Schmidts Krisenmanagement

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Beschreibung

„Tötung einzelner Menschen muss hingenommen werden.“

Bundeskanzler Helmut Schmidt, Bonn, im Telefongespräch mit Staatsminister Hans-Jürgen Wischnewski, Dubai, Oktober 1977

 

Das Terror-Jahr 1977 mit der Entführung von Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer und später der Lufthansa-Maschine „Landshut“ mit 86 Passagieren und fünf Besatzungsmitgliedern an Bord stellte die Bundesrepublik Deutschland vor ihre bisher größte Belastungsprobe. Bundeskanzler Helmut Schmidt musste ein Krisenmanagement leisten wie noch kein Amtsinhaber vor ihm. Hanns Martin Schleyer wurde von seinen Entführern ermordet, die „Landshut“-Geiseln kamen durch Angehörige der GSG9 frei. Der Politikwissenschaftler und Historiker Martin Rupps, auf den die Rückholung des „Landshut“-Wracks aus Brasilien nach Deutschland zurückgeht, erzählt anhand vieler bisher unveröffentlichter Quellen die Geschichte dieser Wochen neu. Erstmals kann er tiefe Einblicke geben in das Denken und Handeln von Bundeskanzler Helmut Schmidt und den Mitgliedern des Kleinen und Großen Krisenstabs. Helmut Schmidt war in diesen Wochen entgegen der offiziellen Darstellung der einsamste Politiker der Welt. In der entführten „Landshut“ selbst trugen sich die Ereignisse anders zu als bisher erzählt. „Der Mensch ist des Menschen Wolf“, hat der Philosoph Thomas Hobbes geschrieben.

 

Der Autor

Martin Rupps, geboren 1964, journalistisches Volontariat bei einer Tageszeitung und Redakteur; Studium der Politikwissenschaften, Neueren und Neuesten Geschichte und Wirtschafts- und Sozialgeschichte; seit 1997 Mitarbeiter des Südwestfunks (heute Südwestrundfunks). Redakteur und Autor am SWR-Standort Mainz. Buchveröffentlichungen u. a.: „Helmut Schmidt. Eine politische Biografie“ (2002), „Der Lotse. Helmut Schmidt und die Deutschen“ (2015), „Kanzlerdämmerung. Wer zu spät kommt, darf regieren“ (2017).


Das Terror-Jahr 1977 mit der Entführung von Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer und später der Lufthansa-Maschine „Landshut“ mit 86 Passagieren und fünf Besatzungsmitgliedern an Bord stellte die Bundesrepublik Deutschland vor ihre bisher größte Belastungsprobe. Bundeskanzler Helmut Schmidt musste ein Krisenmanagement leisten wie noch kein Amtsinhaber vor ihm. Hanns Martin Schleyer wurde von seinen Entführern ermordet, die „Landshut“-Geiseln kamen durch Angehörige der GSG9 frei. Der Politikwissenschaftler und Historiker Martin Rupps, auf den die Rückholung des „Landshut“-Wracks aus Brasilien nach Deutschland zurückgeht, erzählt anhand vieler bisher unveröffentlichter Quellen die Geschichte dieser Wochen neu. Erstmals kann er tiefe Einblicke geben in das Denken und Handeln von Bundeskanzler Helmut Schmidt und den Mitgliedern des Kleinen und Großen Krisenstabs. Helmut Schmidt war in diesen Wochen entgegen der offiziellen Darstellung der einsamste Politiker der Welt. In der entführten „Landshut“ selbst trugen sich die Ereignisse anders zu als bisher erzählt. „Der Mensch ist des Menschen Wolf“, hat der Philosoph Thomas Hobbes geschrieben.


Präsentiert exklusive Fakten über die tiefste politische Krise in der "alten" Bundesrepublik Gewährt Einblicke in den gesellschaftlichen Charakter und die Regierungsführung Westdeutschlands Zeigt auf, wie die Bundesregierung die Beziehungen zu arabischen und afrikanischen Staaten verbesserte

Autor*in

Martin Rupps

Themen in »Showdown in Mogadischu«

Helmut Schmidt Deutscher Herbst RAF Landshut Lufthansa Bundeskanzler Bundesrepublik Deutschland VLB Lesemotiv 07 Nervenkitzeln

Stimmen zu »Showdown in Mogadischu«

Details

ISBN: 9783658467302
Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Erscheinung: 01.07.2025

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