Impulse für eine interdisziplinäre Sozialstrukturanalyse des höheren Alters
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Beschreibung
Max Bolze entwickelt an der Schnittstelle zwischen Alter(n)s- und Lebensstilforschung ein interdisziplinäres Forschungsprogramm, das er als Sozialstrukturanalyse des höheren Alters charakterisiert. Den Kern bildet ein handlungstheoretisch fundiertes Mehrebenenmodell zur Analyse von Lebensführungen. Mit diesem gelingt es, die sozialwissenschaftliche Diskussion um eine soziale und kulturelle Differenzierung des Alter(n)s theoretisch-konzeptionell präziser zu erfassen und empirisch zugänglich zu machen. Hierfür werden methodologische und empirische Zugänge gelegt, über die durch Methodenintegration eine Verbesserung der in der Lebensstilforschung häufig problematisierten Typenbildung erreicht werden kann. Der Inhalt
Systematisierung von Alter(n)s- und Lebensstilforschung
Konzeptionelle Grundlagen von Alter(n) und Lebensführung
Lebensführung im Spannungsfeld von Sozialstruktur und Kultur
Lebensführung als Disposition im Modell der Frame-Selektion
Integration qualitativer und quantitativer Methoden zur Typenbildung
Die Zielgruppen
Dozierende und Studierende der Soziologie und Gerontologie
Praktikerinnen und Praktiker in der Gerontologie und Geriatrie, Markt-, Meinungs- sowie empirische Sozialforscherinnen und -forscher
Der Autor Max Bolze ist Soziologe und hat am Graduiertenkolleg „Alter(n) als kulturelle Konzeption und Praxis“ der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf promoviert. Max Bolze entwickelt an der Schnittstelle zwischen Alter(n)s- und Lebensstilforschung ein interdisziplinäres Forschungsprogramm, das er als Sozialstrukturanalyse des höheren Alters charakterisiert. Den Kern bildet ein handlungstheoretisch fundiertes Mehrebenenmodell zur Analyse von Lebensführungen. Mit diesem gelingt es, die sozialwissenschaftliche Diskussion um eine soziale und kulturelle Differenzierung des Alter(n)s theoretisch-konzeptionell präziser zu erfassen und empirisch zugänglich zu machen. Hierfür werden methodologische und empirische Zugänge gelegt, über die durch Methodenintegration eine Verbesserung der in der Lebensstilforschung häufig problematisierten Typenbildung erreicht werden kann. Ein interdisziplinäres Forschungsprogramm für die Lebensphase Alter