Ulrike Ehling Ehling Deliberative Global Governance

Deliberative Global Governance

von Ulrike Ehling

Legitimes Regieren durch Recht und Zivilgesellschaft

EUR 42,99

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Beschreibung

In dieser Studie wird die Annahme, dass deliberative Global Governance legitimes Regieren jenseits des Staates ermöglicht, sowohl theoretisch begründet als auch am Beispiel der WTO empirisch plausibilisiert. Dazu wird ein Modell entwickelt, das Überlegungen der deliberativen Demokratietheorie zur Funktion von Recht und Zivilgesellschaft auf die internationale Politik überträgt. Die Rekonstruktion deliberativer Verfahren in der WTO-Debatte über den Zugang zu lebensnotwendigen Medikamenten zeigt: Wenn zivilgesellschaftliche Akteure öffentlichen Rechtfertigungsdruck aufbauen und zugleich rechtlich kodifizierte Begründungspflichten gelten, dann kann argumentationsbasierte Interaktion gestärkt und die asymmetrische Verteilung von Verhandlungsmacht relativiert werden. Der Inhalt Neue Formen des RegierensDeliberative Global Governance: Ein integratives ModellDer Generikafall in der WTODie Zivilgesellschaftsdimension: Rechtfertigungsdruck durch zivilgesellschaftliche AkteureDie Rechtsdimension: Begründungspflicht durch Verrechtlichung Die Zielgruppen Dozierende und Studierende der PolitikwissenschaftenInteressierte an internationalen Beziehungen und Welthandel Die AutorinDr. Ulrike Ehling hat am Lehrstuhl für Europäische und Internationale Politik an der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder) gelehrt und geforscht und arbeitet derzeit in einer Agentur für integrierte Strategie- und Kommunikationsberatung in Hamburg.

In dieser Studie wird die Annahme, dass deliberative Global Governance legitimes Regieren jenseits des Staates ermöglicht, sowohl theoretisch begründet als auch am Beispiel der WTO empirisch plausibilisiert. Dazu wird ein Modell entwickelt, das Überlegungen der deliberativen Demokratietheorie zur Funktion von Recht und Zivilgesellschaft auf die internationale Politik überträgt. Die Rekonstruktion deliberativer Verfahren in der WTO-Debatte über den Zugang zu lebensnotwendigen Medikamenten zeigt: Wenn zivilgesellschaftliche Akteure öffentlichen Rechtfertigungsdruck aufbauen und zugleich rechtlich kodifizierte Begründungspflichten gelten, dann kann argumentationsbasierte Interaktion gestärkt und die asymmetrische Verteilung von Verhandlungsmacht relativiert werden.


Sozialwissenschaftliche Studie Includes supplementary material: sn.pub/extras

Autor*in

Ulrike Ehling

Themen in »Deliberative Global Governance«

WTO Jürgen Habermas Global Governance Deliberation Internationale Beziehungen Recht auf Rechtfertigung

Stimmen zu »Deliberative Global Governance«

Details

ISBN: 9783658138264
Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Erscheinung: 21.04.2016

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