Zur Effektivität freiwilliger Devisenmarktinterventionen
von Christian Fürtjes
Eine Analyse auf Basis des Mikrostrukturansatzes der Wechselkursentwicklung
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Beschreibung
Die Frage, inwieweit Devisenmarktinterventionen wirtschaftspolitisch intendierte Effekte auf die Wechselkursentwicklung ausüben, wird bis heute kontrovers diskutiert. Auf Grundlage einer mikrostrukturellen Modellierung des Devisenhandels lassen sich in diesem Zusammenhang neue Erkenntnisse ableiten, unter welchen Bedingungen eine effektive Beeinflussung des Wechselkurses durch Interventionen möglich ist. Ausgehend von den traditionellen Wirkungskanälen sterilisierter Devisenmarktinterventionen analysiert Christian Fürtjes, ob sich entsprechende Effekte in mikrostrukturellen Modellansätzen theoretisch ableiten lassen und empirisch belegbar sind. Hierbei zeigt er, dass sich sowohl auf Basis des Signalling- als auch des Koordinationskanals zumindest für die Interventionsmaßnahmen in den 1980er Jahren eine wirksame Beeinflussung des Wechselkurses nachweisen lässt, nicht jedoch für die aktuelleren Interventionsmaßnahmen z.B. in Japan oder der Schweiz.
Der Inhalt
Mikrostrukturelle Erklärung der Preisbildung am Devisenmarkt
Analyse von Devisenmarktinterventionen in Mikrostrukturmodellen
Zusammenhang Sterilisationsgrad und Effizienz
Die Zielgruppen
Dozierende und Studierende mit dem Schwerpunkt International Monetary Economics
Christian Fürtjes studierte VWL in Bonn und ist seit2007 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für VWL, insb. Internationale Wirtschaftsbeziehungen an der HHU Düsseldorf tätig.
Die Frage, inwieweit Devisenmarktinterventionen wirtschaftspolitisch intendierte Effekte auf die Wechselkursentwicklung ausüben, wird bis heute kontrovers diskutiert. Auf Grundlage einer mikrostrukturellen Modellierung des Devisenhandels lassen sich in diesem Zusammenhang neue Erkenntnisse ableiten, unter welchen Bedingungen eine effektive Beeinflussung des Wechselkurses durch Interventionen möglich ist. Ausgehend von den traditionellen Wirkungskanälen sterilisierter Devisenmarktinterventionen analysiert Christian Fürtjes, ob sich entsprechende Effekte in mikrostrukturellen Modellansätzen theoretisch ableiten lassen und empirisch belegbar sind. Hierbei zeigt er, dass sich sowohl auf Basis des Signalling- als auch des Koordinationskanals zumindest für die Interventionsmaßnahmen in den 1980er Jahren eine wirksame Beeinflussung des Wechselkurses nachweisen lässt, nicht jedoch für die aktuelleren Interventionsmaßnahmen z.B. in Japan oder der Schweiz. Wirtschaftswissenschaftliche Studie Includes supplementary material: sn.pub/extras
Autor*in
Christian Fürtjes
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