Die ›Zustände wie im alten Rom‹ sind bei uns zum geflügelten Wort geworden, und wir meinen damit Dekadenz, Verschwendung, Völlerei und nicht zuletzt zügellosen Sex. Das lateinische Wort orgia bezeichnet jedoch bestimmte rituelle Kulthandlungen. Das Hörbuch beleuchtet beides: die ausschweifenden Feste und ihre religiös-kulturelle Verankerung.
Die alten Römer konnten feiern - und wie! Ausschweifende Partys mit Alkohol, Drogen und zügellosem Sex sind nämlich keine Erfindung der Neuzeit. Nicht umsonst reden wir von ›Zuständen wie im alten Rom‹ und denken dabei an Völlerei, Trinksucht, Drogenkonsum und sexuelle Ausschweifungen. Da das tatsächlich auf die damals gefeierten Orgien zutraf, sah man sich im 2. Jh. v. Chr. sogar dazu genötigt, diese zu verbieten.
Dieses Hörbuch beschäftigt sich nicht nur mit dem ›orgiastischen‹ Extremfall, sondern auch mit anderen, bei den Römern sehr beliebten Feiern, wie Triumphzügen, Zirkusspielen und Familienfesten. Natürlich kommen auch die Dekadenz und das ausschweifende Leben der römischen Kaiser nicht zu kurz. Der bacchantisch-ausgelassene Alltag im alten Rom wird bei diesem Hörerlebnis lebendig – Assoziationen zum (langweiligen) Lateinunterricht aus der Schule sind ausgeschlossen!
Eines der populärsten Aspekte der römischen Antike fundiert betrachtet
Greift populäre Vorstellungen über Origen auf und räumt dann mit den Klischees auf
Das einzige Hörbuch über römisches Brauchtum, das den Aspekt der Orgien in den Mittelpunkt rückt
Cornelius Hartz
Cornelius Hartz ist Klassischer Philologe und arbeitet als freier Lektor, Autor und Übersetzer in Hamburg.
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»Ein fesselnder Zeitbericht.« Oberösterreichische Nachrichten