Christine Idems Idems Paradoxien humanitärer Hilfe

Paradoxien humanitärer Hilfe

von Christine Idems

EUR 51,95

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Beschreibung

Die Bewältigung komplexer Katastrophen und die Ausgestaltung humanitärer Hilfe sind abhängig von ihren Kontexten, was nach dem Genozid in Ruanda besonders deutlich wurde. Humanitarismus und zunehmende Entpolitisierung tragen dazu bei, frühere emanzipatorische Ansätze der humanitären Hilfe zu vernachlässigen und sie auf ihre Umsetzung zu reduzieren.
Wie sinnvoll ist humanitäre Hilfe? Wieso kann sie auch Schaden anrichten? Die Arbeit Paradoxien humanitärer Hilfe entstand vor dem Hintergrund humanitärer Einsätze der Autorin als Krankenschwester nach dem Genozid in Ruanda, im Sudan und in Kroatien. Sie untersucht die gesellschaftlichen Bedingungen von Katastrophen und den Einfluss sozialer Prozesse auf die Konzeptualisierung und Praxis humanitärer Hilfe. Sie analysiert die Literatur und wertet ihre Erfahrungen aus, um Widersprüche humanitärer Hilfe zu veranschaulichen. Besonders wichtig ist ihr die Perspektive der Empfänger, über deren Bewältigungsstrategien sie in Ruanda forschte. Die Autorin plädiert dafür, sie nicht nur als Opfer wahrzunehmen und humanitäres Handeln stärker an ihren Bedürfnissen auszurichten.

Autor*in

Christine Idems

Themen in »Paradoxien humanitärer Hilfe«

complex emergencies Genozid Hilfe humanitärer Idems Katastrophen (sozialwiss.) Naturkatastrophen (sozialwiss.) Paradoxien Völkermord

Stimmen zu »Paradoxien humanitärer Hilfe«

Details

ISBN: 9783653989670
Verlag: Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Erscheinung: 01.04.2014

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