Die Arbeit untersucht die kapitalmarktrechtlichen Pflichten zur Erstellung eines KIID, PIB, VIB und BIB. Schwerpunkte bilden die inhaltlichen Anforderungen sowie das Haftungsrisiko. Im Ergebnis wird eine Verbesserung des Anlegerschutzes bejaht, zugleich werden Rechtsunsicherheiten aufgrund der abstrakten gesetzlichen Anforderungen herausgearbeitet.
Die Arbeit widmet sich in dieser Form erstmals und umfassend der sich aus verschiedenen Gesetzen ergebenden kapitalmarktrechtlichen Pflicht zur Erstellung eines Kurzinformationsblattes (KIID, PIB, VIB, BIB). Der Verfasser analysiert in einer Gegenüberstellung die diesen Beipackzetteln zugrundeliegenden Rechtsnormen. Die gesetzgeberische Zielsetzung, Transparenz und Vergleichbarkeit von Finanzprodukten zu ermöglichen, steht hierbei auf dem Prüfstand. Den Schwerpunkt der Arbeit bilden die inhaltliche Ausgestaltung sowie das Haftungsrisiko des Erstellers aufgrund unrichtiger und irreführender Angaben. Im Ergebnis wird zwar eine Verbesserung des Anlegerschutzes bejaht, zugleich werden aber Rechtsunsicherheiten aufgrund der abstrakten gesetzlichen Vorgaben herausgearbeitet.
Matthias Bohnen
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