Die Ballets Suédois, die Schwedischen Ballette, die das Paris der 1920er Jahre zum Experimentierfeld der Künste machten, gelten als große Wegbereiter des modernen Tanztheaters. Das Buch zeigt die Entwicklung der Truppe vor dem Hintergrund ihres Zeitgeschehens, stellt das Repertoire und seine ästhetische Verortung vor und betrachtet einzelne Werke.
Die Ballets Suédois, die Schwedischen Ballette, die das Paris der «Années folles» zum Experimentierfeld der Künste machten und die Russischen Ballette für kurze Zeit mit ihren innovativen Tanzprojekten in den Schatten stellten, sind heute immer noch wenig bekannt, gelten aber als große Wegbereiter des modernen Tanztheaters. Karin Dietrich fächert die Entwicklung der Truppe vor dem Hintergrund ihres Zeitgeschehens auf, stellt das Repertoire und seine ästhetische Verortung vor und betrachtet exemplarisch einzelne Werke. Sie nähert sich so der Frage, was für die Avantgarde der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die große Faszination der Gattung Ballett ausmachte, und wie es dazu kam, dass sich eine schwedische Balletttruppe Paris als Ausgangspunkt für ihr Unternehmen wählte.
Karin Dietrich
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«Lesenswert.»
(Frank-Rüdiger Berger, Tanz 03/2016)
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