Die Arbeit untersucht CoCo-Bonds als Folge der Finanzmarktkrise. Basierend auf einer ökonomischen Analyse werden die hierzu ergangenen Regelungen des Basel III-Regelwerks, der CRD IV-RL sowie der CRR-VO auf ihre krisenpräventive Wirkung geprüft. Die favorisierte Ausgestaltungsvariante einer aktienrechtlichen Zulässigkeitsprüfung unterworfen.
Kein Ereignis jüngerer Vergangenheit hat sich nachhaltiger auf die wirtschaftspolitischen Debatten der letzten Jahre ausgewirkt, als die aus der amerikanischen Subprimekrise erwachsene Finanzmarktkrise. Als regulatorische Präventivmaßnahme wurde von führenden Wirtschaftswissenschaftlern immer wieder die Einführung sog. CoCo-Bonds ins Gespräch gebracht. Diese Studie setzt sich auf Basis ökonomischer und aktienrechtlicher Analysen intensiv mit den Voraussetzungen und Folgen des durch CoCo-Bonds induzierten Debt-Equity-Swaps auseinander. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass CoCo-Bonds innerhalb des gegenwärtigen gesetzlichen Rahmens nur unzureichende Wirksamkeit entfalten und sich sogar krisenverschärfend auswirken können und zieht hieraus de lege ferenda entsprechende Konsequenzen.
Mohamed Bou Sleiman
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«Insgesamt ist die flüssig geschriebene Arbeit von Mohamed Bau Sleiman eine gelungene Untersuchung an der Schnittstelle zwischen Bankaufsichts- und Aktienrecht,von der Bankjuristen und Aktienrechtler nur profitieren können.»
(Manuel Nodoushani, Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht 4/2016)
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