Das Buch ordnet Nation-Building als Methode der Friedenssicherung rechtlich ein. Theoretisch und anhand von Fallbeispielen untersucht es Rechtsgrundlagen und Anforderungen von Nation-Building, das eine militärische Intervention mit Wiederaufbau, dem Aufbau von Staatlichkeit und Entwicklungshilfe kombiniert. Dabei erörtert es das ius post bellum.
Nation-Building setzt an der Erkenntnis an, dass Gewaltherrschaft und das Scheitern von Staatlichkeit (failed states) ebenso wie Armut und Unterentwicklung grundlegende Gefahren für die Weltordnung darstellen. Problemstellung des Buchs ist die völkerrechtliche Einordnung von Nation-Building als Methode der Friedenssicherung. Die Autorin bettet Nation-Building, das eine militärische Intervention von außen mit Wiederaufbau, dem Aufbau von Staatlichkeit und Entwicklungshilfe kombiniert, in die Struktur der internationalen Friedenssicherungsmaßnahmen ein und untersucht es anhand von Fallbeispielen (Kosovo, Timor-Leste, Afghanistan). Dabei erörtert sie betroffene Rechtsgüter, notwendige Rechtsgrundlagen, Anforderungen an externe Akteure sowie das in der Nachkonfliktphase geltende Recht (ius post bellum).
Franziska Schuierer
Aspekt Building Failed States Friedenssicherung Ius post bellum Nachkonfliktsituationen Nation Peacekeeping Schuierer Selbstbestimmungsrecht Souveränität UN-Übergangsverwaltung Völkerrechts