Das Buch handelt von Verbalisierungsschwierigkeiten des Olfaktorischen im Allgemeinen und von Versprachlichung der Geruchssinnseindrücke im Deutschen und Polnischen im Speziellen. Neben sprachwissenschaftlichen Aspekten der Olfaktorik berücksichtigt der Autor auch die kulturelle, neurophysiologische und anthropolinguistische Perspektive.
Das Buch erörtert die Verbalisierungsschwierigkeiten von olfaktorischen Wahrnehmungen. Hierfür betrachtet der Autor zunächst die Olfaktorik aus kulturell-philosophischer, neurophysiologischer und anthropolinguistischer Perspektive. Des Weiteren legt er dar, wie man über Gerüche im Deutschen und Polnischen spricht. Er geht auf zweierlei Art und Weise vor. Zunächst erfolgen anhand von Wörterbüchern Analyse und Vergleich des deutschen und polnischen Geruchswortschatzes auf der synchronen und diachronen Ebene. Anschließend zeigt der Autor mithilfe von sprachlichen Korpora und unter Anwendung der kognitiv-linguistischen Methodologie (Frame-Semantik, konzeptuelle Metapher) auf, wie heute Gerüche im Deutschen und Polnischen verbalisiert und konzeptualisiert werden.
Przemyslaw Staniewski
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