Die Autorin definiert und klassifiziert Wortbildungsspiele vor dem Hintergrund der Sprachspieltheorie von Wittgenstein. Den Analysen der semantischen Struktur liegt die Dependenzgrammatik zugrunde. Durch das Wortbildungsspiel bewirkte Veränderungen in Prädikationsstrukturen lassen bestimmte Regelhaftigkeiten erkennen.
Wortspiele entstehen unter anderem infolge kreativen Umgangs mit Wortbildungsregeln. In der Monographie schlägt die Autorin eine Definition und Klassifikation von Wortbildungsspielen vor dem Hintergrund von Wittgensteins Sprachspieltheorie vor. Sie untersucht, wie das Spiel mit den Wortbildungsregeln die semantische Struktur von Wörtern verändert. Die Untersuchungsmethode stützt sich auf die Erkenntnis, dass komplexe Lexeme als prädikative Strukturen aufgefasst werden können. Den Analysen liegt die Dependenzgrammatik zugrunde. Die Ergebnisse weisen nach, dass durch das Wortbildungsspiel in den Prädikationsstrukturen bewirkte Veränderungen bestimmte Regelhaftigkeiten erkennen lassen.
Joanna Janicka
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