Alternative Investmentfonds weisen eine bislang unterschätzte Systemrelevanz auf. Dies hat die Finanzmarktkrise verdeutlicht. Die Autorin untersucht den US-amerikanischen Dodd-Frank-Act und die europäische AIFM-Richtlinie, die es sich zum Ziel gesetzt haben, mögliche Risiken von Hedge-Fonds zu begrenzen.
Das Buch thematisiert die gesetzgeberischen Versuche der EU und USA zur Begrenzung potenzieller Systemrisiken von Hedge-Fonds. Die durch die US-amerikanische Subprimekrise ausgelöste globale Finanzmarktkrise hat gezeigt, dass die mögliche Systemrelevanz von Alternativen Investmentfonds lange Zeit unterschätzt wurde. Auch wenn diese nicht die eigentlichen Verursacher der Krise waren, so haben ihre Anlagestrategien dennoch dazu beigetragen, Risiken über den Finanzmarkt zu verteilen und zu vergrößern. Deswegen haben der US-amerikanische und der europäische Gesetzgeber einen einheitlichen Regulierungsrahmen für Verwalter Alternativer Investmentfonds, insbesondere Hedge-Fonds, errichtet. Die Autorin untersucht, inwieweit der Dodd-Frank-Act als Vorbild für die AIFM-Richtlinie diente, und weshalb Regelungen zu Private Equity Einzug in die AIFM-Richtlinie gefunden haben.
Sara Tancredi
AIFM Alternative Investmentfonds Asset-Stripping Dodd Einbeziehung Eine Equity ergänzender Europa EuVECA Finanzmarktkrise Fonds Frank Hedge Private
«L’analyse de cet ouvrage est d’un grand intérêt pour la connaissance du droit financier international.»
(A. Kohl, Revue de droit international et de droit comparé, 4/2016)
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