Das Buch leitet die Interpretation von Sätzen auf der Grundlage syntaktischer und intonatorischer Aspekte ab. Die Stellung des finiten Verbs bestimmt abstrakt die Gültigkeit des Satzinhaltes in Bezug auf die Diskurswelt. Auf dieser Information operiert die Intonation und signalisiert, in welchem Verhältnis der Sprecher zum Satzinhalt steht.
Die Bedeutung von Sätzen wird in der Satzmodusforschung im Wesentlichen über syntaktische Operationen abgeleitet. Neben der Wortstellung leistet jedoch auch die Intonation einen wichtigen Beitrag zur Interpretation. Ziel der Arbeit ist zum einen die Beschreibung syntaktischer und intonatorischer Eigenschaften selbständiger Sätze und zum anderen die theoretische Rekonstruktion von Satzinterpretationen auf der Grundlage syntaktischer und intonatorischer Aspekte. Dabei bestimmt die Stellung des finiten Verbs zunächst abstrakt die Gültigkeit des Satzinhaltes in Bezug auf die Diskurswelt. Auf dieser Information operiert die Intonation und signalisiert, ob der Satzinhalt zum Common Ground hinzugefügt werden soll und in welchem Verhältnis der Sprecher zum Satzinhalt steht.
Sebastian Kaiser
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