Die Zeit des Soldatenkaisers Gallienus stellte den Höhepunkt der Krise des 3. Jahrhunderts dar. Gallienus zeichnete sich dennoch durch erfolgreiche Kriegsführung, eine originelle Münzprägung, Reformen im Militär- und Verwaltungsbereich, die Beendigung einer Christenverfolgung sowie Interesse an griechischer Kultur aus.
Gallienus herrschte auf dem Gipfel der «Krise des 3. Jahrhunderts». Eine Gesamtdarstellung aller Aspekte seiner Herrschaft stellt ein Desiderat der Forschung dar. Der Autor untersucht dies unter Auswertung v. a. literarischer, numismatischer und epigraphischer Quellen. Zu umstrittenen chronologischen Fragen wird Stellung genommen. Unter Gallienus kam es zu wichtigen Weichenstellungen im militärisch-administrativen Bereich sowie auf dem Gebiet der Herrschaftsdarstellung. Dieser Kaiser ließ viele originelle Münztypen prägen und glich sich dabei verschiedenen Gottheiten an. Das Christentum erfuhr unter Gallienus erstmals offizielle Anerkennung. Somit hatte Gallienus an einem wichtigen Punkt der Römischen Geschichte eine Verbindungsfunktion inne.
Michael Geiger
Auflage Beendigung der Christenverfolgung Gallienus Geiger griechische Kultur Herrschaftsdarstellung Münzprägung Numismatik Soldatenkaiser unveränderte Verwaltungsreformen
«Jeder, der sich mit diesem Zeitraum des Valerianus I. und vor allem des Gallienus befassen will, wird diese exzellente Arbeit zu berücksichtigen haben.»
(Günther Dembski, Mitteilungen der Österreichischen Numismatischen Gesellschaft 54, 2014/1)
«This is a useful, informative book. It is a good read too.»
(Lukas de Blois, Latomus 1/2016)
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