Diese Arbeit stellt die rechtlichen Mängel dar, unter denen der internationale Kulturgüterschutz leidet. Dieser ist im Ergebnis im präventiven Bereich nicht genügend, da insbesondere die bestehenden internationalen Verträge zu viele Mängel aufweisen. Ein hinreichender Ausgleich durch Regelungen im Restitutionsrecht besteht bisher nicht.
Diese Arbeit verfolgt das Ziel, die spezifischen Probleme des internationalen Kulturgüterschutzes aufzuzeigen und Lösungsansätze für diese Probleme zu erarbeiten. Die aktuell bestehenden internationalen Regelungen und völkerrechtlichen Verträge werden dargestellt. Besonderes Augenmerk wird auf die spezifischen Schwächen sowie deren konkrete Auswirkungen gelegt. Hinsichtlich dieser Prüfung kommt die Arbeit zu dem Ergebnis, dass die internationalen Regelungen im Hinblick auf den präventiven Kulturgüterschutz – bis auf wenige Ausnahmen – nicht genügen. Des Weiteren wird die Frage behandelt, inwieweit die Schwächen des präventiven Kulturgüterschutzes auf internationaler Ebene dadurch ausgeglichen werden, dass Regelungen bestehen, die geeignet sind, unrechtmäßig aus Staaten ausgeführte Kulturgüter wieder zurückzuführen. Auch diesbezüglich kommt die Arbeit zu dem Ergebnis, dass die bisher bestehenden Regelungen auf internationaler Ebene sowie auch deren nationale Umsetzungen nicht genügen.
Kai Georg Krenz
Durchsetzung Gesetz gegen Abwanderung Harmonisierungsbestrebungen internationalen Internationales Restitutionsrecht Krenz Kulturgut Kulturgütern Kulturgüterrückgabegesetz Kulturgütersch Kulturgüterschutzes präventiver Kulturgüterschutz Probl Probleme Rechtl