Das Drag along-Recht zwingt den Mitgesellschafter zur Übertragung seiner Geschäftsanteile an einen Dritten. Die Arbeit prüft die Vereinbarkeit dieses Rechts mit dem deutschen Recht und zeigt die Grenzen im Rahmen der Eigenkapitalfinanzierung und in Familienunternehmen auf. Daneben werden Gestaltungsvorschläge und ein Prüfungsschema erarbeitet.
Das Drag along-Recht ist ein aus den USA stammendes Recht, mit dem Gesellschafter gezwungen werden können, ihre Geschäftsanteile auf Verlangen an einen Dritten zu übertragen. Neben dem ursprünglichen Anwendungsfall der Eigenkapitalfinanzierung findet es nunmehr auch in Familien- und Mittelstandsunternehmen Anwendung, um die Unternehmensnachfolge und Mitarbeiterbeteiligungen zu regeln. Die Arbeit untersucht die Vereinbarkeit solcher «Mitverkaufsverpflichtungen» mit dem deutschen Recht in ihrem jeweiligen Anwendungsfall und zeigt Grenzen ihres Inhalts und ihrer Ausübung auf. Für die in der Praxis bedeutsame Vertragsgestaltung enthält die Arbeit Gestaltungsvorschläge und ein Prüfungsschema, mit dem für den Einzelfall eine geeignete Drag along-Klausel entworfen werden kann.
Christoph Lintz
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