In ihrer Doppelbiographie erzählt die Autorin die Geschichte einer besonderen deutsch-jüdischen Freundschaft: Der Literat Lessing und der Philosoph Mendelssohn lernten sich in jungen Jahren kennen und blieben in einem lebenslangen geistigen Austausch. Gemeinsam entwickelten sie die Utopie einer toleranten Gesellschaft und lebten die Ideale der Aufklärung.
Gotthold Ephraim Lessing und Moses Mendelssohn gelten als Pioniere und Wegbereiter der Aufklärung und ihrer Ideale wie Toleranz und Gleichberechtigung. Sie lernten sich 1754 im Alter von 25 Jahren im Berlin Friedrichs des Großen kennen und blieben einander in lebenslanger Freundschaft verbunden. Vera Forester erzählt die faszinierende Geschichte dieser besonderen Freundschaft. Sie zeigt, wie sich die so unterschiedlichen Lebensgeschichten – der angesehene, aber umstrittene Literat Lessing einerseits, der begabte, aber als Jude sozial benachteiligte und lebenslang drangsalierte Philosoph Mendelssohn andererseits – immer wieder kreuzten und im intellektuellen Austausch gegenseitig beflügelten. Gemeinsam entwickelten Lessing und Mendelssohn Ideen und Utopien für eine humane, tolerante Gesellschaft, in der die Vorurteile und Barrieren zwischen verschiedenen Glaubens- und Lebensformen überwindbar werden sollten. Ihre Freundschaft steht damit auch am Beginn der deutsch-jüdischen Verständigung.
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Der Lambert Schneider Verlag ist ein Imprint der WBG (Wissenschaftliche Buchgesellschaft) Darmstadt.
ISBN der gedruckten Ausgabe: 978-3-650-23472-8
© 2010 by Lambert Schneider Verlag, Darmstadt
Die Herausgabe dieses Werkes wurde durch die Vereinsmitglieder der WBG ermöglicht.
Einbandgestaltung: Peter Lohse, Büttelborn
Einbandabbildung: Lessing und Mendelssohn mit Lavater, Gemälde von M.D. Oppenheim (1856) © akg-images, Berlin
Lektorat: Karin David-Sirocko
eBook ISBN 978-3-650-71702-3 (epub)
Als epub veröffentlicht 2010.
www.lambert-schneider-verlag.de
Vera Forester
Aufklärung Berlin des18.Jhds Literatur Philosophie