Johan Harstads weltumspannender Roman erzählt von Freundschaft, Flucht, Liebe, Krieg und Kunst. Max Hansen wächst in Norwegen auf. Ein Idyll - bis Max' Familie an die Ostküste der USA emigriert. Während der Vater nun so selten zu Hause ist, dass die Ehe der Eltern daran zu zerbrechen droht, rücken Max und seine Mutter zusammen. Bis Mordecai kommt, der Max' bester Freund wird. Er macht ihn auch mit Mischa bekannt, einer sieben Jahre älteren Künstlerin. Die beiden verlieben sich ineinander. Sie ist es auch, die Max anstiftet, nach seinem geheimnisvollen Onkel zu suchen, einem Vietnam-Kriegsveteranen. Sie finden ihn in Manhattan und ziehen schon bald zusammen. Die unkonventionelle WG wird zum Epizentrum des Lebens von Max, Mischa, Mordecai und Owen.
Johan Harstad
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Das Schicksal von Lotte und Auguste schildert die Autorin derart fesselnd, dass man das Buch gar nicht aus der Hand legen mag ... Der Leser taucht ein in das alte Berlin, in eine Gesellschaft, die von Zwängen bestimmt ist. Schön, dass Anne Stern
mit „Die Frauen vom Karlsplatz“ eine Reihe entworfen hat. Auf Auguste folgt Henny. Auch absolut lesenswert.
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Der große Roman aus Norwegen. Besser als Handke.
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Ein ungeheuer intensives, ein dicht und mit großer Sprachkraft gewebtes Buch.
Claus-Jürgen Göpfert ()
Der Roman hat einen ungeheuren Sog, wie eine Flutwelle, die sich zurückzieht. Ein Buch der Heimatlosigkeit. Von einem, der alles festhalten will, die Zeit, die Kindheit, die Sicherheit, die Vergangenheit.
Volker Weidermann ()
Nicht mehr und nicht weniger als der beste Roman, der in den letzten Jahren geschrieben wurde.
Laura Donauer ()
Ein Schmöker, aber ein Schmöker mit Niveau. (...) Seit Goethes «Wilhelm Meister» gab es keinen so klugen Theaterroman.
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Ein beeindruckendes Werk, ein fulminanter Mix aus Heimatnovelle, Liebesgeschichte und Künstlerroman.
Peter Twiehaus ()
Johan Harstad ist eine "great american novel" gelungen.
Agnes Bühring ()
Man vergisst nie die Zeit, in der man dieses Buch gelesen hat: Die Mischung von Emotion, Detailreichtum und Erzählkunst macht aus diesem Roman eine Feier des Lesens - und des Lebens.
Thomas Böhm ()
Beeindruckend.
Richard Kämmerlings ()
Die jüngste Great American Novel stammt von einem Norweger: Johan Harstads "Max, Mischa und die Tet-Offensive" ist ein gewitztes Epos unbehauster Menschen.
Jan Wiele ()
Johan Harstads „Max, Mischa und die Tet-Offensive“ ist ein irrsinniges Geflecht aus Lebensläufen und Katastrophen; der Versuch, Coming-of- Age-Drama und Künstlerroman mit Auswanderungs- und Liebesgeschichten zu verbinden. Harstads Prosa quillt über vor Witz, Cameoauftritten und Details, die niemals bloßer Selbstzweck sind, sondern Teil in einem Ganzen, das dem Leser sein schieres Ausmaß an keiner Stelle aufdrängt.
Wolfgang Hottner ()
Ein exzellent recherchierter historischer Roman, klug, facettenreich und packend von der ersten Seite an.
Cosima Jäckel ()
Mit seinem opulenten Roman gelingt Johan Harstad ein großer Wurf. Virtuos verknüpft der norwegische Autor Vietnamkrieg, Freundschaft, Kunst und Migration in die USA zu einer glaubwürdigen Erzählung über das Leben.
Eva-Christina Meier ()
Unterhaltsam und klug, mitfühlend und frech, scharfsinnig und mitreißend – schlicht ein großer Roman.
Peter Urban-Halle ()
Ein großes Umarmungsbuch, eine gigantische literarische Beschützungskathedrale, eine neue Suche nach der verlorenen Zeit, ein doppelter Buddenbrooks für die allerletzte Generation, die im vordigitalen Zeitalter Kind war und ihren Eltern aus dem Ferienlager noch Briefe schrieb und ihre Lieblingsfilme auf unförmigen VHS-Kassetten abgespielt hat.
Iris Radisch ()